ROMANSHORN: «Die Musik öffnet mir das Herz»

Vorgestern feierte der Film «Swing it Kids!» im Romanshorner Kino Roxy Premiere. Monika Knill freute sich ob der guten Stimmung, Andrea Röst genoss das Swing-Kids-Konzert und Nicolas Senn erinnerte sich an seine Sandkastenzeit.

Tanja von Arx
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Regierungsrätin Monika Knill, die Präsidentin des Vereins Feines Kino Vreni Schawalder und die Geschäftsführerin des Kinos Roxy Andrea Röst. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Regierungsrätin Monika Knill, die Präsidentin des Vereins Feines Kino Vreni Schawalder und die Geschäftsführerin des Kinos Roxy Andrea Röst. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

ROMANSHORN. «Es ist einfach fantastisch, dass die Swing Kids heute hier sind.» Die Präsidentin des Vereins Feines Kino Vreni Schawalder freute sich vorgestern Abend: Der Musikfilm «Swing it Kids!» wurde nicht nur erstmalig im Roxy gezeigt, sondern die echten Swing Kids gaben mit Lehrmeister Dai Kimoto auch ein Konzert in der Alten Turnhalle. Man habe in Kontakt gestanden, als der Film in Arbeit war, sagte die ehemalige Regierungsrätin. «Die Premiere musste in Romanshorn sein.»

Der Anlass bedeutete der Geschäftsführerin des Roxy Andrea Röst viel. «Ich geniesse das Konzert total», sagte sie beim Apéro. Besonders sei, dass die Musik ihr das Herz öffne. Regierungsrätin Monika Knill, die das Grusswort hielt, empfand den Swing-Kids-Auftritt ähnlich. «Sie verbreiten Freude und positive Stimmung.» Knill bewunderte, wie Dai Kimoto den kleinen Musikern bei den Proben Mut macht.

«Eine Ehre für Romanshorn»

Stadtpräsident David H. Bon empfand es als Ehre, dass die Filmpremiere und das Konzert in Romanshorn stattfanden. Es sei eindrücklich, wie die Kinder ihren Weg gingen. Das zu sehen bedeute ihm auch als ehemaligem Lehrer viel. Ehefrau Silvia Kradolfer Bon pflichtete bei: Sie habe die Swing Kids ab und zu schon gesehen, aber sie hier zu erleben, sei nochmals etwas anderes. Martha Monstein, die Chefin des Thurgauer Kulturamtes, sagte, der Film erlaube ihr Einblick in ein Langzeit-Projekt, während die Konzerte eine Momentaufnahme abdeckten. «Wie schafft man das?», fragte sie kurz vor Filmbeginn. Sie freue sich auf den Kinobesuch.

Der Jazzmusiker Pepe Lienhard bewunderte Dai Kimotos Leistung. «Ich kenne Dai sehr gut.» Ende der 80er-Jahre hätte er mit Kimoto in einem Orchester gespielt, und die Swing Kids kenne er seit der Gründung. Um so gut zu werden im Alter von zehn bis zwölf Jahren, brauche es viel Übung. Kimoto gelänge es, die Kinder zu motivieren.

Dai Kimoto geniesst Häppchen

Der Wahl-Romanshorner Dai Kimoto freute sich nach dem Konzert bei einem Häppchen, dass zahlreiche Gäste zusammenkamen. «Es ist schön, etwas mit vielen Leuten zu feiern, was einem selber viel bedeutet», sagte der Filmprotagonist mit japanischen Wurzeln. Sein Sohn Fabian Kimoto, der «Swing it Kids!» gedreht hat, bewunderte den Papa für seine musische Kreativität. Es sei noch speziell, dass Leute, die in seinem Film mitspielen würden, an dem Tag in echt hier seien.

Nicolas Senn kennt die Kimotos von klein auf. Als Nachbarsbub hat sich der Hackbrettspieler mit Fabian im Sandkasten getummelt. «Wir spielten oft Baseball.» Für ihn sei es eine besondere Freude, hier zu sein. Vater Norbert Senn hat ebenfalls gute Erinnerungen an die «Kimoto-Family»: «Die Mutter Kimoto hat alle zusammengehalten.» Stöff Sutter, der an dem Abend moderierte, sagte, die Swing Kids seien schon öfter Teil seiner Ankündigungen gewesen. Nun habe er den direkten Bezug gehabt. «Es war eine riesige Freude.»

Der Thurgauer Jazzer Pepe Lienhard, «Swing it Kids!»-Protagonist und Musiklehrer Dai Kimoto sowie sein Sohn, der Filmer Fabian. (Bild: Reto Martin)

Der Thurgauer Jazzer Pepe Lienhard, «Swing it Kids!»-Protagonist und Musiklehrer Dai Kimoto sowie sein Sohn, der Filmer Fabian. (Bild: Reto Martin)

Hackbrettspieler Nicolas Senn mit seinem Vater, CVP-Kantonsrat Norbert Senn (r.), und Moderater Christoph «Stöff» Sutter. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Hackbrettspieler Nicolas Senn mit seinem Vater, CVP-Kantonsrat Norbert Senn (r.), und Moderater Christoph «Stöff» Sutter. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

«Swing it Kids!»-Produzent Sascha Landis, Kulturamt-Chefin Martha Monstein (2. v. r.) und Stadtpräsident David H. Bon mit seiner Frau Silvia Kradolfer Bon. (Bilder: Reto Martin)

«Swing it Kids!»-Produzent Sascha Landis, Kulturamt-Chefin Martha Monstein (2. v. r.) und Stadtpräsident David H. Bon mit seiner Frau Silvia Kradolfer Bon. (Bilder: Reto Martin)

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