ROMANSHORN: Die Jungen wollen mitreden

Bowling, Pizzaessen und angeregte Diskussionen: 14 Jungbürger wurden in die politische Mündigkeit aufgenommen. Sie sprachen mit Stadtpräsident David H. Bon über ein Café in der Hafenstadt.

Merken
Drucken
Teilen

Zehn Jungbürger fuhren mit Vertretern der Stadtverwaltung nach Amriswil ins Sport- und Freizeitzentrum 1001. Man diskutierte beim Apéro über Rechte und Pflichten junger Staatsbürger. Diese brachten ihre Anregungen und Wünsche ein. Stadtpräsident David H. Bon, Stadträtin Melanie Zellweger und Stadtschreiberin Bettina Beck erfuhren nicht nur von deren Lebenssituation, sondern auch vom Wunsch eines angepassten Angebots für Jugendliche in Romanshorn, zum Beispiel ein stimmiges Café. Rege diskutiert wurde auch die neue Verkehrsführung an der Alleestrasse, wobei sich die Jungen nicht ganz einig waren. Nach der Diskussion rüstete sich die Gruppe mit Bowlingschuhen aus und los ging der Kampf um die meisten Punkte. Jungbürger Christian nutzte die Gunst der Stunde, startete mit einem Strike ins Spiel und setzte den Massstab. Nebst den engagierten Jungbürgern zeigten auch die Stadtvertreterinnen und der Stadtpräsident einige gelungene Würfe. Die Stunde beim Bowlen verging wie im Flug. Gern hätte man eine Runde angehängt, aber es war Zeit für den kulinarischen Teil. Jungbürgerin Ilona durfte sich mit starken 119 Punkte als Tagessiegerin feiern lassen. In der Pizzeria Campania von Romanshorn stiessen vier weitere Jungbürger zur Gruppe, die sich nach dem nervenaufreibenden Bowlingspiel auf eine Pizza freute. Weitere spannende Gespräche über die eigene und die Zukunft der Hafenstadt rundeten das Nachtessen ab. Bevor sich alle auf den Heimweg machten, durften die jungen Erwachsenen ihre Urkunde zur Aufnahme ins Stimmrecht sowie eine süsse Überraschung entgegennehmen. Eine Teilnehmerin sagte abschliessend: «Schade, dass das einmalig war.»