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ROMANSHORN: Das Risiko war zu gross

Gestern haben Mitarbeiter der Forstkorporation zwei kranke Säulenpappeln am See gefällt. «Die Sicherheit geht vor», sagt Stadtrat Christoph Suter. 2009 stürzte ein Baum in unmittelbarer Nähe um und erschlug einen jungen Mann.
Markus Schoch
Mit einem Kran wurden die Äste gestern Nachmittag auf einen Anhänger geladen und abtransportiert. (Bilder: Markus Schoch)

Mit einem Kran wurden die Äste gestern Nachmittag auf einen Anhänger geladen und abtransportiert. (Bilder: Markus Schoch)

Markus Schoch

markus.schoch

@thurgauerzeitung.ch

«Es tut mir weh zu sehen, dass die Bäume nicht mehr stehen», sagt Stadtpräsident Christoph Suter. «Ich hätte die Verantwortung aber nicht übernehmen wollen, wenn etwas passiert wäre.»

Seine Angst hat einen realen Hintergrund. Im Mai 2009 stürzte während eines Gewitters ein Baum beim Gemeindehafen um und erschlug einen 31-Jährigen, der in einem Auto unterwegs war.

Einen zweiten solchen Unfall wollte die Stadt nicht risikieren. Gestern Morgen haben deshalb Mitarbeiter der Forstkorporation zwei italienische Säulenpappeln im alten Park am See, zwischen dem Parkplatz beim «Panem» und dem Gemeindehafen, umgesägt. Die rund 30 Meter hohen Bäume seien zu einem Sicherheitsrisiko geworden, sagt Suter. Der Stamm sei faul gewesen und in der Krone habe es viel Totholz gehabt.

Die Stadt informierte Anfang Februar die Öffentlichkeit über die Absicht, die beiden Bäume umzuhauen. Kritische Stimmen seiem ihm nicht zu Ohren gekommen, sagt Suter. Mit ein Grund mag auch sein, dass demnächst am gleichen Ort Ersatz gepflanzt wird: zwei zehn bis fünfzehn Jahre alte Säulenpappeln, die zwischen fünf und sieben Meter hoch sind. Die beiden gefällten Bäume standen in der Baumschutzzone.

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