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ROMANSHORN: Darauf hat die Stadt lange gewartet

Am Montag haben die Bauarbeiten am ehemaligen SBB-Lagerhaus begonnen. Die Kornhaus Romanshorn AG investiert in den nächsten zwei Jahren rund 40 Millionen in die Sanierung und den Ausbau.
Markus Schoch
Sie schlugen gemeinsam den ersten Pfahl ein: Peter Trachsel (Projektleiter Implenia), Wolfgang Bosshart (Implenia, Leiter Geschäftsstelle Thurgau), Peter Schnückel (Geschäftsführer Kornhaus Romanshorn AG) und Dario Lopardo (Bauleiter Implenia). (Bild: PD)

Sie schlugen gemeinsam den ersten Pfahl ein: Peter Trachsel (Projektleiter Implenia), Wolfgang Bosshart (Implenia, Leiter Geschäftsstelle Thurgau), Peter Schnückel (Geschäftsführer Kornhaus Romanshorn AG) und Dario Lopardo (Bauleiter Implenia). (Bild: PD)

Markus Schoch

markus.schoch@thurgauerzeitung.ch

Einige haben es probiert, so weit gekommen ist aber nur die Investorengruppe um Peter Schnückel aus Kreuzlingen. Sie setzt ihre Pläne für das seit Jahrzehnten leer stehende Gebäude direkt am Hafen von Romanshorn nun tatsächlich um. Gestern haben die Arbeiten für die Sanierung und den Aus- beziehungsweise Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes aus dem Jahr 1871 begonnen. Die Baubewilligung liegt bereits seit letztem Sommer vor.

Verschiedene regionale Fachplaner hätten unter der Leitung einer spezialisierten Baumanagement-Firma in den letzten Wochen die Detailpläne ausgearbeitet und Aufträge ausgeschrieben, schreibt die Kornhaus Romanshorn AG in einer Mitteilung. Die Totalunternehmerin Implenia wird die Arbeiten vor Ort steuern, überwachen und verantworten. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich zwei Jahre. In den nächsten Wochen geht es darum, die Baustelle vorzubereiten und zu sichern, die nötigen Installationen zu machen und erste Eingriffe in die Gebäudestruktur vorzunehmen.

Auf einer Fläche von insgesamt 10000 Quadratmetern entstehen für 40 Millionen Franken zwölf Loft-Wohnungen, 38 Boardingshouse-Apartements sowie im Erdgeschoss ein Gastrobetrieb mit Festsaal für 280 Personen sowie kleinere Gewerbeflächen für Mieter wie den Biowein-Händler Delinat. Geschaffen werden ausserdem 1800 Quadratmeter Ausstellungsflächen, für die sich das Schweizer Spielmuseums aus La Tour-de-Peilz (VD) interessiert. Die Finanzierung dieses für kulturelle Aktivitäten vorgesehenen öffentlichen Bereichs ist allerdings noch nicht gesichert: Die Kornhaus AG hat im letzten Jahr Geldgeber für insgesamt 3,5 Millionen Franken gesucht. Der Verkauf der Lofts und Appartements läuft gut. Auch ein Pächter für das Restaurant ist gefunden.

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