ROMANSHORN: Danke sagen mit Liedern und Überraschungen

Die Kindergärtler waren in der Stadt unterwegs. Sie dankten den Werkhof-Mitarbeitern für ihre Arbeit, verteilen Reisenden am Bahnhof gute Wünsche und gingen auf der Schlosswiese fätzeln.

Drucken
Teilen
Hier mit Mut, da mit Unbekümmertheit entwickeln die Kinder fantasievolle Ideen. (Bild: Markus Bösch)

Hier mit Mut, da mit Unbekümmertheit entwickeln die Kinder fantasievolle Ideen. (Bild: Markus Bösch)

Es nennt sich «Programm zur Förderung alternativer Denkstrategien», kurz «Pfade», und die Primarschule führt es seit einigen Jahren auf allen Schulstufen durch. Sämtliche Kindergartenklassen waren kürzlich nach dem Konzept auf den Strassen und Plätzen von Romanshorn unterwegs. Die Lehrer hatten den Eltern in einem Brief erklärt: «Die Kinder kommen auf verschiedene Arten mit Pfade in Berührung, lernen und profitieren davon. Das erworbene Wissen und die Fähigkeiten sollen an die Bewohner und an die Stadt zurückgegeben werden.» Nach gemeinsamen Liedern machten sich verschiedene Gruppen auf den Weg ins Pflegeheim, zur Schlosswiese, ins Chinderhuus Sunnehof oder zum Bahnhof.

Den Panem-Parkplatz säubern

So trafen die Kinder von Zelgli und Kaplanei am See auf Mitarbeiter des Werkhofs. Dort sagten sie ihnen mit Liedern und einer süssen Überraschung Danke für das Auffüllen des Holzes beim Brünneli, für das Pflanzen der Blumen im Park oder fürs Putzen nach der fasnächtlichen Konfettischlacht. Im Anschluss übernahmen sie das Fätzle rund um die Schlosswiese und den Panem-Parkplatz. «Die Werkhof-Mitarbeiter waren begeistert. Sie haben so etwas noch nie erlebt», sagten die Kindergartenlehrerinnen Monica Calonder und Daniela Brivio. Am Bahnhof gingen die Kinder auf Reisende zu, sprachen sie an und verteilten ihnen gute Wünsche. Auch die Schulleitung war mit den Kindergärten unterwegs. Sie zeigte sich beeindruckt von den fantasievollen Ideen und den sozialen Kompetenzen. «Es war schön zu sehen, wie die Kinder auf die Leute zugingen und wie zuweilen gerührt diese reagiert haben und sich auf die überraschende Situation einliessen», sagte Irene Deboni.

Markus Bösch

romanshorn@thurgauerzeitung.ch

Aktuelle Nachrichten