ROMANSHORN: Bürger reinigen Strassen, Plätze und Kreisel

Gut 20 Personen beteiligten sich am Samstag am Clean-up-Day. Bei der freiwilligen Aufräumaktion kam einiges an Abfall zusammen.

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Hans Hungerbühler hat bei den Bahngleisen bereits einiges an Abfall eingesammelt. (Bild: mtb)

Hans Hungerbühler hat bei den Bahngleisen bereits einiges an Abfall eingesammelt. (Bild: mtb)

ROMANSHORN. Gross ist der Andrang nicht. Rund 20 Personen beteiligen sich an der freiwilligen Aufräumungsaktion. So auch Hans Hungerbühler, der auf der Strecke zwischen Bahnhof und Bahnübergang nach knapp eineinhalb Stunden und gerade einmal 150 Metern Wegstrecke bereits beim zweiten vollen Abfallsack angelangt ist. «Die Natur liegt mir sehr am Herzen. Ich leiste deshalb heute gerne einen Beitrag.

Der zehnjährige Yanik und der achtjährige Maurice sind gekommen, weil es der Vater so wollte. Die beiden Buben machen sich entlang der Bankstrasse an die Arbeit.

Für wichtiges Thema sensibilisieren

Liliane Siegrist ist mit ihrem Grosskind unterwegs. Dass sie sich an der Aktion beteilige, habe verschiedene Gründe. «Zum einen unternehme ich sehr gerne etwas mit meiner Enkelin. Zum anderen kann ich Lea für ein sehr wichtiges Thema sensibilisieren», erklärt die Romanshornerin. «Alles, was ich mit meinem Grossmami machen kann, ist gut», meint ihre sechsjährige Enkelin und zeigt stolz, wie sauber der Weg zur Skaterbahn am Hafen dank ihr geworden ist.

Alle Hände voll zu tun haben auch Edith und Reiner Villinger, die sich den Kreisel Hubzelg vorgenommen haben.

Jeder Beitrag zählt

Die Aktion kam auf Anregung von Christoph Müller zustande. Er liest auf der Bunkerwiese seit sieben Jahren Abfall auf. «Ich freue mich über jeden, der gekommen ist. Wir werden noch weitere Zeichen gegen Littering setzen», verspricht Stadtrat Patrik Fink. (mtb)