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ROMANSHORN: Brautschau am Arbeitsplatz

Rund 170 Sekschüler aus der Region konnten diese Woche erstmals Bekanntschaft mit der Berufswelt machen. Ein wichtiger Moment für beide Seiten.
Markus Schoch
Bei der Firma Zeller erfuhren die Schüler einiges über den Beruf des Laboranten. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Bei der Firma Zeller erfuhren die Schüler einiges über den Beruf des Laboranten. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Es ist eine Chance für alle Beteiligten. Die Schüler können sich ein Bild von der Arbeit im Beruf machen, der auf ihrer Wunschliste zuoberst steht. Und die Lehrbetriebe haben die Gelegenheit, sich ins beste Licht zu rücken. «Es ist eine Art Brautschau», sagt Walter Eggenberger, der Geschäftsleiter der TKB in Romanshorn.

Am Dienstag hatten 169 Schüler der Sek Romanshorn, Salmsach, Egnach und Dozwil-Kesswil-Uttwil im Rahmen des sogenannten Berufswahlparcours einen Erstkontakt mit der Arbeitswelt. Sie konnten einen kurzen Einblick in den Alltag von zwei Berufen nehmen. Gross war das Interesse, zu erfahren, wie er beim Informatiker, Automobilfachmann, Zeichner und Konditor aussieht. Eher tief im Kurs: Gärtner, Bootsfachwart und Kunststofftechnologe. Es sei ein zufälliges Bild und auch nicht unbedingt ein realistisches, sagte der Romanshorner Schulleiter Markus Villiger. «Natürlich haben in dieser Phase die Peer-Groups eine wichtige Stellung – nicht immer zum Vorteil der Jugendlichen.» Denn die «ach so wichtigen Kollegen und Kolleginnen stehen einem bei einem falschen Entscheid nicht zur Seite». Darum sei es wichtig, ehrlich gegenüber sich selber zu sein: Was will ich und was kann ich. An den Lehrbetrieben soll es nicht liegen, sagte Villiger. «Ihr Interesse ist gross, den Schülern etwas zu zeigen.» 44 Unternehmen beteiligten sich am Berufswahlparcours. Eines von ihnen war die Max Zeller Söhne AG. «Solche Anlässe sind für uns absolut wichtig», sagte Andreas Fischer, CFO und Leiter HR. Die wenigsten Jugendlichen würden von einer Lehre als Laborant träumen. Vor Ort und im direkten Kontakt sei es aber möglich, den einen oder die andere für die Ausbildung zu begeistern. «Wir müssen jeweils viel erklären, was wir aber gewohnt sind.»»Es liegt einiges drin, weiss Reto Segmüller vom Gewerbeverein. Wer an einem solchen Tag einen guten Job mache und sich bei der Präsentation anstrenge, könne beste Werbung für sich machen.

Markus Schoch

markus.schoch@thurgauerzeitung.ch

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