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ROMANSHORN: Bermudadreieck weicht Baukomplex

Die Kiwi Property Group AG will im Stadtzentrum ein Wohn- und Gewerbehaus errichten – direkt neben der «Bahnhöfli»-Überbauung. Dagegen ist eine Einsprache eingegangen.
Tanja von Arx
Die Visiere an der Beizen-Ecke sind gestellt. (Bild: Markus Schoch)

Die Visiere an der Beizen-Ecke sind gestellt. (Bild: Markus Schoch)

Tanja von Arx

tanja.vonarx@thurgauerzeitung.ch

Das «Bermudadreieck» ist bald Geschichte. Dort, wo man sich einst auf Beizentour begab – an der Ecke Mittlere Gasse und Löwenstrasse –, soll ein Wohn- und Gewerbehaus errichtet werden. Die Investmentgesellschaft Kiwi Property Group AG will die Pizzeria Corallo Blu (früheres Restaurant und Hotel Löwen) sowie das ehemalige Restaurant und Hotel Hecht im Zentrum von Romanshorn abreissen lassen und einen terrassenförmigen Baukomplex erstellen.

17 Wohnungen und drei Gewerberäume

Wie es auf Anfrage bei den Ismaili-Architekten aus Winterthur heisst, die für das Bauvorhaben verantwortlich zeichnen, sind die Pläne bereits im Trockenen. Angedacht sei ein vierstöckiges Gebäude, das auch ein Kellergeschoss mit Parkplätzen umfasse, ferner drei Gewerberäume im Erdgeschoss und 17 Wohnungen auf fünf Etagen.

Etwas Ähnliches haben Sie schon gehört? Ja, die Raiffeisen-Pensionskasse-Genossenschaft möchte zwei ähnlich hohe Wohn- und Gewerbehäuser bauen – und zwar direkt neben dem «Bermudadreieck» auf dem Areal des leer stehenden Restaurants Bahnhöfli (siehe Grafik). Allerdings ist das Projekt durch eine Einsprache blockiert (unsere Zeitung berichtete). Wie Recherchen ergaben, hat die besagte Kiwi Property Group AG von Rechtsmitteln Gebrauch gemacht.

«Wir können keine weiteren Auskünfte erteilen»

Die öffentliche Planauflage für das «Bermudadreieck»-Bauvorhaben ist bereits abgeschlossen. Auf Anfrage bei der städtischen Bauverwaltung heisst es, dass gegen dieses Projekt ebenfalls eine Einsprache eingegangen sei. Da es sich um ein laufendes Verfahren handeln würde, könnten jedoch keine weiteren Auskünfte erteilt werden.

Zwar ist nicht bekannt, wer in diesem Fall von Rechtsmitteln Gebrauch gemacht hat. Es wäre allerdings naheliegend, dass es die Raiffeisen-Pensionskasse-Genossenschaft war, um Pfand in der Hand zu haben.

Unsere Zeitung erhielt diesbezüglich keine näheren Angaben. Der Verantwortliche Francesco Leonardo Nucera von der Kiwi Property Group AG war gestern nicht erreichbar.

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