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ROMANSHORN: Auf gutem Weg

Besucher empfinden die Orientierung in der Hafenstadt als anspruchsvoll. Eine neue Beschilderung soll Abhilfe schaffen.
Tanja von Arx
Autobau-Chef Fredy Lienhard, Locorama-Präsident Adolf Müller, der Stadtmarketing-Verantwortliche Stefan Krummenacher, Ursula Schönenberger von der Touristinformation, Stadtpräsident David H. Bon und Konzeptmacher Julien Gründisch enthüllen die neue Übersichtstafel beim Bahnhof. (Bild: Reto Martin)

Autobau-Chef Fredy Lienhard, Locorama-Präsident Adolf Müller, der Stadtmarketing-Verantwortliche Stefan Krummenacher, Ursula Schönenberger von der Touristinformation, Stadtpräsident David H. Bon und Konzeptmacher Julien Gründisch enthüllen die neue Übersichtstafel beim Bahnhof. (Bild: Reto Martin)

Tanja von Arx

tanja.vonarx@thurgauerzeitung.ch

«Kommt jemand nach Romanshorn, wohin soll er dann gehen?» Diese Frage wirft Julien Gründisch vom gleichnamigen Büro für visuelle Kommunikation in den Raum. Denn für Passanten und Touristen ist die Orientierung anspruchsvoll, gelangen sie zum Bahnhof als Verkehrsknoten der Stadt. Zum einen sind da der lang gestreckte Bahnhofplatz, zum anderen die Abgrenzung hin zum See. Gemäss einer Statistik stehe man zuerst vor der Bahnhoftreppe und lande irgendwann beim mässig aussagekräftigen Schilderbaum nahe dem Kiosk, sagt Gründisch.

«Es besteht ausgewiesener Handlungsbedarf»

Stadtpräsident David H. Bon sagt: «Es besteht ausgewiesener Handlungsbedarf.» Speziell Freizeit-Institutionen wie der Autobau oder das Locorama, die in der regionalen Peripherie lägen, würden sich eine Verbesserung wünschen. Allerdings könne man die bestehenden Logos aus rechtlichen Gründen nicht verwenden. Die Stadt hat deshalb einen neuen Auftritt für den Tourismus lanciert.

Unter Leitung des Stadtmarketings und in Zusammenarbeit mit den Leistungsträgern entwickelte Gründisch ein Konzept, das ein neues Logo und eine neue Beschilderung sowie Wegführung umfasst. Neben dem Autobau und dem Locorama sind etwa das Seebad, Winterwasser oder das Museum am Hafen eingebunden. Das neue Logo mimt ein Leuchtfeuer, das an die Geschichte der Hafen- und Eisenbahnstadt erinnert. «Der in der neuen Marke verwendete Leuchtturm war ein offiziell eingetragenes internationales Leuchtfeuer, wie man sie an jeder Küste der Welt findet», heisst es in den Unterlagen. Die rot-blauen Farben des Logos erinnern laut den Konzeptmachern ans Maritime. Auf diesem Farbkonzept basiert auch die neue Signaletik.

Wenig baulicher Aufwand

Laut Konzeptmacher Gründisch sind die zur Orientierung notwendigen Informationen zwecks Übersichtlichkeit gebündelt worden. Man habe die bestehende Infrastruktur genutzt, um die Pläne ohne grossen baulichen Aufwand umzusetzen. Auf Erweiterungen oder Veränderungen könne man ausserdem flexibel reagieren. Auch die Broschüre sei nicht grundsätzlich überarbeitet worden.

Basis des neuen Auftritts bilden Übersichtstafeln mit Illustrationen, die am Bahnhof bei den bestehenden Infotafeln angebracht worden sind (siehe Bild). Die ganze Wegweisung ist dort aufgezeigt. Laut Stefan Krummenacher vom Stadtmarketing finden Besucher derzeit zwei solcher Übersichtstafeln vor, 24 Wegtafeln und sieben Zieltafeln. Vier weitere Tafeln seien in Planung. Besucher werden von der Übersichtstafel über Wegweiser zu den Zieltafeln der Anbieter geführt. Die Wegweiser unterscheiden sich von den gängigen und erinnern an Schiffe mit den schrägen Steven, die Vorderkante des Rumpfes.

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