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ROMANSHORN: Als Maurer Grosses aufgebaut

Schon seit 140 Jahren gibt es die Baufirma Stutz AG. Das ist dem einstigen charismatischen Patron zu verdanken.
Markus Bösch
VR-Präsident Alfred Müller bei der Verleihung des Thurgauer Apfels 2017, des Motivationspreises der Thurgauer Wirtschaft. (Bild: Mario Gaccioli)

VR-Präsident Alfred Müller bei der Verleihung des Thurgauer Apfels 2017, des Motivationspreises der Thurgauer Wirtschaft. (Bild: Mario Gaccioli)

Viele kannten den Unternehmer, der dem Baugeschäft den Namen gab. Viele haben auch mit ihm ­gebaut: Der heutige Verwaltungsratspräsident Alfred Müller stellte an der «Romishorner Runde» mit Anekdoten, Dokumenten und Bildern den «Patron und ­Visionär Hermann Stutz» vor. Über hundert Besucher liessen sich auf die Zeitreise mitnehmen.

Er brauchte alle für den Erfolg

Vor 140 Jahren hat Johann Stutz das Maurer-Geschäft gegründet, damals mit zwei Angestellten. Sohn Hermann, damals 20, hat es übernommen. Bereits in den Dreissigerjahren zählte der Betrieb 300 Mitarbeiter. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche innovative Bauten. Etwa das Hotel Hecht in St. Gallen, die Teigwarenfabrik in Amriswil oder in Romanshorn die Wäschefabrik Rohrer und das Eigenheimquartier. Beeindruckt hat Alfred Müller ein Dokument aus dem Jahr 1943, in dem der Chef das «verständnisvolle Zusammenarbeiten der ganzen ­Betriebsorganisation» für den ­Erfolg verantwortlich machte. Ein Jahr später sei der Neffe von Hermann Stutz, Paul Müller, als Bauingenieur in den Betrieb eingetreten. Bald entstanden weitere grosse Bauwerke: die Thurbrücke Eschlikon (notabene die erste in der sogenannten Vorspanntechnik), der Autofährplatz in ­Romanshorn oder das Firmengebäude Gegauf in Steckborn. Geblieben sei die Verwurzelung in der Region, die Verbundenheit mit dem Personal und die Innovationskraft. Dazu gehöre das ­Logistikzentrum in Hatswil. 14000 Baustellen in der Ostschweiz bedient es – und ist mit einer der grössten Fotovoltaik­anlagen der Region bestückt.

Markus Bösch

romanshorn@thurgauerzeitung.ch

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