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ROMANSHORN: 600 Unterschriften in zehn Tagen

Provisorisches Verkehrsregime: Zuerst meldeten die Detaillisten Widerstand an. Jetzt kritisieren auch Teile der Bevölkerung den städtischen Entscheid.
Tanja von Arx
Die Einbahn an der innerstädtischen Alleestrasse gibt zu reden. (Bild: Reto Martin)

Die Einbahn an der innerstädtischen Alleestrasse gibt zu reden. (Bild: Reto Martin)

Tanja von Arx

tanja.vonarx@thurgauerzeitung.ch

Die neue Verkehrsführung in Romanshorn erfährt nicht nur Zuspruch. Nachdem sich die Detaillisten dagegen gewehrt haben, scheint nun auch Widerstand aus der Bevölkerung auf. Und zwar seitens jener Einwohner, die regelmässig in der Innenstadt einkaufen.

27 der 30 Gewerbler an der Alleestrasse und in der nahen Umgebung haben Unterschriften gegen die geltende Regelung zusammengetragen. Nach zehn Tagen zählen sie nun ganze 602 Signaturen –, ohne dass sie dafür geworben oder zur Unterzeichnung aufgefordert haben. Die Detaillisten wollen diese heute dem Stadtrat übergeben mit dem Ziel, dass er an seiner morgigen Sitzung darüber berät, wie es weitergehen soll.

Kritik richtet sich insbesondere danach, dass Kunden wegen der Einbahnführung Umwege in Kauf nehmen müssen und öfter keinen Parkplatz finden. Sie gehen andernorts einkaufen und der Umsatz schrumpft in den Lokalen, die bereits einen schwierigen Stand haben wegen der Einkaufszentren, des starken Frankens und des nahen Auslands.

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