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ROGGWIL: Wassereinbruch und Mottbrand

Die Schulgemeinde wehrt sich gegen Unfug auf dem Schulareal. Sie reduziert ihre nach den letzten Investitionen hohen Bauschulden und plant die Zukunft mit mehr Schülern.

Die neu gebildete Schulbehörde ist gefordert. Dies wird von den Schulbürgern wahrgenommen: «Wir hatten in den letzten Jahren nie eine so gute Beteiligung an der Schulgemeindeversammlung wie heute», sagte Schulpräsident Philipp Glanzmann. Da Roggwil nach dem Bau einer Doppelturnhalle und Doppelkindergarten im Thurgau pro Schulbürger die höchste Verschuldung ausweist, legte Finanzchef Stefan Brandes den Finger auf den Abbau der 9,2 Millionen Franken Schulden. Sein Ziel: jährlich eine halbe Million zurückzuzahlen.

Die Rechnung 2017 schliesst mit einem Gewinn von 107164 Franken. Für 2018 ist ein Minus von 117 900 budgetiert. Die Steuern dürften leicht höher ausfallen, die Nachzahlungen aus früheren Jahren werden tiefer budgetiert. Die Eröffnung einer neuen Klasse auf Mittelstufe führt zu einem Anstieg der Personalkosten. Der Steuerfuss beträgt unverändert 65 Prozent.

Ungenügende Abdichtung im alten Schulhaus

Bauaufgaben und ein Wasserschaden beschäftigen Behördemitglied Conny Fritz. Im Untergeschoss des alten Schulhauses entstand ein Werkraum, im neuen Schulhaus ist ein Schulzimmer am Werden. Eine eher unangenehme Überraschung war ein Wassereinbruch im zwanzig Jahre alten Schulhaus, der sich aus einer ungenügenden Abdichtung entwickelte. Wermutstropfen, die nicht sein müssten und Kosten sowie unnötige Einsätze mit sich bringen, waren einerseits Unrat und Zigarettenkippen auf der Spielwiese, anderseits zerstörte Dekorationspfähle und ein Mottbrand, der glimpflich ablief. Erfreuliches hatte der Schulpräsident ebenfalls zu melden: Roggwiler Schüer lernen besonders gern und gut und haben richtig Spass am neuen Veloparcours auf dem Pausenplatz.

Hedy Züger

arbon@thurgauerzeitung.ch

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