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ROGGWIL: In zwei Jahren geht Pfarrer Hug in Pension

Die evangelische Kirchgemeinde senkt den Steuerfuss von 20 auf 18 Prozent, die Bauschuld ist bald abbezahlt. Die Behörde bereitet sich auf einen Wechsel im Pfarramt vor.

Nur noch gut zwei Jahre bleibt Hans Ueli Hug der Kirchgemeinde Roggwil als Pfarrer erhalten. Dies wurde an der Kirchgemeindeversammlung kommuniziert. Hans Ueli Hug und seine Gattin Iris werden ihren Wohnsitz jedoch bereits Ende dieses Jahres nach Amriswil verlegen und einen verlängerten Arbeitsweg auf sich nehmen.

Kein zeitlicher Druck für Neubesetzung

Damit wird es der Kirchgemeinde ermöglicht, das Pfarrhaus ohne zeitlichen Druck für den Nachfolger im Pfarramt bereitzustellen. Diesem Vorgehen stimmten die thurgauische Landeskirche und die lokale Kirchenbehörde zu. Die Kirchenvorsteherschaft beantragte der Versammlung, den Steuerfuss von 20 auf 18 Prozent zu senken. Das Budget 2018 rechnet mit einem Ausgabenüberschuss von 19088 Franken. Dieser sei verkraftbar, sagte Kirchenpräsident Willi Bischofberger, weil die Schulden aus der Kirchenrenovation und dem Ausbau des Kirchgemeindehauses (1,25 Millionen und 1,4 Millionen Franken) auf 500000 Franken abgebaut werden konnten. Die Versammlung nahm Steuerfuss und Budget einstimmig an. Jürg Hanselmann tritt als Mitglied der Synode zurück. Als Nachfolgerin wird Pascale Kaufmann vorgeschlagen, die Wahl findet an der Rechnungsversammlung, am Montag, 23. April, statt. An der Umfrage beteiligte sich Roger Pilat mit einem Vorschlag für mehr Abwechslung beim Blumenschmuck in der Kirche, das dekorative Element sei wichtig. Bischofberger sprach im Wort des Präsidenten den Umweltschutz an; den Landwirten dürfe nicht pauschal Fehlverhalten vorgeworfen werden, jedermann sei aufgerufen, den Verbrauch von Benzin, Kerosin und Strom zu reduzieren. «Macht euch die Erde untertan», dieses Bibelwort müsse heute anders ausgelegt werden.

Hedy Züger

arbon@thurgauerzeitung.ch

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