«Rock my soul, oh, rock my soul»

Der Gospel Choir Gossau prägte das 20. Arboner Gospel-Wochenende. Beim Jakob-Züllig-Pavillon trafen sich Christen aller Kirchen.

Hedy Züger
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Der Gebetsgesang amerikanischer Sklaven bewegt Christen noch heute. Die Grundaussage, welche die ersten Schwarzen in Amerika machten, ist so gültig und so packend wie vor Jahrhunderten. Der Stil aber habe sich verändert und sei nicht mehr der gleiche wie vor 20 Jahren, als Arbon den ersten Gospel-Gottesdienst feierte. Dies erklärt Chorleiter Urs Leuenberger am Gospel-Konzert.

Zu diesem Anlass, der wetterbedingt ins ZIK verlegt wurde, wie auch am Gospel-Gottesdienst am Sonntag im Park, füllten sich die Reihen mit Menschen, die sich von den biblisch inspirierten Liedern und ihrer Botschaft auf ihrem Lebensweg gerne begleiten lassen. Viele Menschen kamen geplant, weitere unterbrachen ihren Spaziergang am See, um sich spontan auf das Wort Gottes einzulassen.

Gründerpräsident blieb während 15 Jahren Andrea Vonlanthen. Die Gospelsänger aus Gossau, seit der Gründung vor 20 Jahren unter gleicher Leitung, inspirieren seither das Treffen der Christen aus verschiedenen Kirchen und Freikirchen im Park. Seite an Seite nahmen diese die Einladung zum Konzert an und feierten gemeinsam einen Gottesdienst. Ein Gebetsabend im Christlichen Zentrum Posthof (Pfingstgemeinde) war vorausgegangen. «Wir sind nicht stolz, dass wir durchgehalten haben, aber dankbar», sagte Urs Leuenberger.

Dann stimmte er den Gospel an: «Our father, we love to call you».

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