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Regula Stüdli ergänzt Kunst mit Blumen

Die Amriswilerin Regula Stüdli bereichert die Ausstellung «Blumen für die Kunst» im Aargauer Kunsthaus in Aarau mit einer Komposition aus Blumen, konzipiert zu einem Bild von Reto Boller. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag zu sehen.
Regula Stüdli Designerin Amriswil (Bild: pd)

Regula Stüdli Designerin Amriswil (Bild: pd)

Die Amriswilerin Regula Stüdli bereichert die Ausstellung «Blumen für die Kunst» im Aargauer Kunsthaus in Aarau mit einer Komposition aus Blumen, konzipiert zu einem Bild von Reto Boller. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag zu sehen.

Frau Stüdli, an der Ausstellung «Blumen für die Kunst» ist eine Kreation von Ihnen zu sehen. Wie kam es dazu?

Ich wurde von den Initiatoren der Ausstellung, Angela Wettstein, Heidi Huber, Marianne Wyss, Miriam Loertscher und Rudolf Velhagen, angefragt, ob ich Lust hätte, dabei zu sein.

Dem Team von Flowers to Arts gefielen meine reichen floralen Designs für Porzellan, Wände und Textilien.

Sie haben eine Flair für Kunst?

Kunst bedeutet für mich Inspiration und die Auseinandersetzung mit interessanten Positionen und Haltungen. Mich beeindrucken Künstler, die

es wagen, eigene Wege zu erforschen. Spannend finde ich auch, wenn künstlerische Arbeiten in andere Bereiche vorstossen. Mit meiner Arbeit als Textildesignerin bewege ich mich oft an Schnittstellen zu Objektdesign, Architektur und Kunst.

War es schwierig, den Bezug zwischen einem Kunstwerk und den Blumen herzustellen?

Es war eine grosse Herausforderung, das zeitgenössische Werk von Reto Boller mit Blumen zu interpretieren. Für die Konzeption und Umsetzung habe ich mit meinem Mann, Johan Herak, zusammengearbeitet. Ich habe Spiegel mit floralen Kompositionen entworfen und er hat passende Vasen aus Kupferrohr hergestellt. Diese glatten Oberflächen spiegeln nun das Werk und bieten sehr unterschiedliche Perspektiven darauf.

Wie reagiert das Publikum?

Wir sind sehr erfreut, wie neugierig das Publikum auf die Installation zugeht. Die Besucher lassen sich Zeit und vertiefen sich in die Betrachtung.

Welche Erkenntnisse ziehen Sie aus der Ausstellung?

Es ist noch früh, darüber Aussagen zu machen. Ich hoffe, dass weitere interessante Begegnungen stattfinden werden,

die in meine Arbeit einfliessen.

Was sind Ihre neuen Projekte?

Ein Highlight sind in Belgien gewebte Wandteppiche mit dem Titel «Jardin de Millefleurs».

Diese entstanden im Auftrag von Nomy, einem Art- und Design-Studio aus Deutschland.

Die Kollektion mit reichen Blumenkompositionen wird diesen Frühling lanciert.

Besonders freue ich auch auf die Ausstellung kommende Woche. Im Blumenladen Ginkgo in Amriswil zeige ich meine Glasspiegelbilder aus der Serie

«Reflexions 1-9». (rk)

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