«Regen ist das grösste Problem»

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Fast alles ist bereit für die Eröffnung von «Amriswil on Ice» übermorgen Freitag. Arbeiter des Werkhofes und der REA geben dem Eisfeld auf dem Marktplatz den letzten Schliff. (Bild: Manuel Nagel)

Fast alles ist bereit für die Eröffnung von «Amriswil on Ice» übermorgen Freitag. Arbeiter des Werkhofes und der REA geben dem Eisfeld auf dem Marktplatz den letzten Schliff. (Bild: Manuel Nagel)

Amriswil «Durch das Zelt für das Eisstockschiessen hat das Eisfeld in diesem Jahr schon ein bisschen einen Stadion-Charakter», sagt Karl Spiess, Geschäftsführer der Regio Energie Amriswil (REA), die schon seit Beginn weg federführend bei «Amriswil on Ice» ist. Das Eisfeld auf dem Marktplatz, das nur alle zwei Jahre aufgebaut wird, wartet bei seiner fünften Ausgabe mit einer Neuheit auf: Die beliebten Eisstock-spiele werden heuer nicht mehr das Eisfeld besetzen, sondern finden erstmals auf einer separat erstellten Eisstockbahn statt.

Freie Plätze zwischen Weihnachten und Neujahr

Besonders Firmen und Vereine haben solche Events in den letzten Jahren durchgeführt. Nun erhalten sie eine eigene Infrastruktur. Bis auf die Zeit zwischen Weihnacht und Neujahr sei das Angebot schon sehr gut gebucht, weiss Karl Spiess und sagt: «Auch wenn es mal regnen sollte, so ist man durch das Dach gut geschützt.» Auch die Siebenschläferbar profitiert bei schlechtem Wetter vom Eisstockzelt.

Regen, davor graut es Spiess am meisten. Denn da werde Eis aufgebaut auf dem grossen Eisfeld. Und wenn dieses zu dick werde, dann brauche es auch viel mehr Energie, um die ganze Dicke zu kühlen. Deshalb muss Eismeister Daniel Eggenberger mit der «Zamboni», der Eis­maschine, immer wieder eine Schicht abhobeln und etwa 55 Grad heisses Wasser draufsprühen. Dieses verbinde sich mit dem bestehenden Eis, fülle die Ritzen auf und gefriere dann sogleich, erklärt Spiess.

Manuel Nagel

manuel.nagel

@thurgauerzeitung.ch

www.amriswilonice.ch