Rechnung genehmigt

Ermatingen. In rekordverdächtiger Zeit ging die Ermatinger Gemeindeversammlung über die Bühne. Rechnung wie Gewinnverwendung gaben keinen Anlass zu Diskussionen.

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Es sei ihm fast ein bisschen peinlich, die Versammlung nach so kurzer Zeit zu beenden, sagte der Ermatinger Gemeindeammann Martin Stuber am Mittwoch, nachdem alle Traktanden nach nur gerade 40 Minuten behandelt worden waren. Lediglich 49 Stimmberechtigte folgten der Einladung zur Gemeindeversammlung.

Die Jahresrechnung 2007, die bei einem Gesamtaufwand von 10,2 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von knapp 11,2 Millionen einen Ertragsüberschuss von 978 800 Franken ausweist, wurde einstimmig genehmigt. Budgetiert war ein Rückschlag von 364 100 Franken.

Wie bei anderen Gemeinden sorgten die gute Wirtschaftslage und die höheren Steuereinnahmen für die erfreulichen Zahlen. Ermatingen sei auf der Liste der steuergünstigsten Gemeinden im Thurgau mittlerweile auf Rang 4 vorgerückt, wurde festgehalten. Bei den Gemeindesteuern sei gegenüber der Rechnung 2006 nochmals ein Plus von 900 000 Franken zu verzeichnen, erklärte der zuständige Gemeinderat Andreas Plüer.

Einer der grössten Posten in der Rechnung sei natürlich die «soziale Wohlfahrt». Plüer wies aber speziell auch auf die Entwicklung bei der öffentlichen Sozialhilfe hin: Nicht zuletzt dank dem «Case Management» (bedarfsgerechte und koordinierte Hilfeleistung) und den damit einhergehenden Rückerstattungen halte sich der Nettoaufwand im Rahmen.

Vom Ertragsüberschuss werden 798 000 Franken als ausserordentliche Abschreibung bei der Liegenschaft Strandbad eingesetzt, ferner erfolgt eine Erhöhung des Eigenkapitals um 180 800 Franken auf 1,992 Millionen. (dit)

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