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Rechnung für die toten Fische

Die Staatsanwaltschaft Bischofszell hat die Ermittlungen im Zusammenhang mit den Verschmutzungen der Salmsacher Aach im letzten Herbst abgeschlossen. Sie wird voraussichtlich einen Strafbefehl erlassen.
Markus Schoch
Eine rote Brühe fliesst in die Aach, wo das Leben nur langsam zurückkehrt, nachdem im letzten Herbst wiederholt Gülle eingeleitet worden ist. (Bild: Markus Schoch)

Eine rote Brühe fliesst in die Aach, wo das Leben nur langsam zurückkehrt, nachdem im letzten Herbst wiederholt Gülle eingeleitet worden ist. (Bild: Markus Schoch)

SALMSACH. Der Verursacher der wiederholten Gewässerverschmutzung, bei der Tausende Fische starben, dürfte nicht ungeschoren davonkommen. «Die Ermittlungen konnten mittlerweile abgeschlossen werden. Es kann damit gerechnet werden, dass das Verfahren innerhalb der nächsten zwei Monate mit dem Erlass eines Strafbefehls zum Abschluss gebracht werden kann», sagt Stefan Haffter von der Staatsanwaltschaft Bischofszell. Angaben zu den involvierten Personen könne er aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht machen. Ein Strafbefehl wird erlassen, wenn die beschuldigte Person den Sachverhalt eingestanden hat oder dieser anderweitig ausreichend geklärt ist und als Strafe Busse, Geldstrafe von höchstens 180 Tagessätzen, gemeinnützige Arbeit von höchstens 720 Stunden oder Freiheitsstrafe von höchstens sechs Monaten in Frage kommt. Wird der Strafbefehl bestritten, beschäftigen sich die Gerichte mit dem Fall. An den Abklärungen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft waren das Amt für Umwelt, Fachunternehmen und die Kantonspolizei beteiligt.

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