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RAPERSWILEN: Zahlungsmoral ist nicht die beste

Die Gemeinde profitiert vom Steuersegen. Anstelle eines budgetierten Defizits schloss die Rechnung 2016 mit einem Gewinn von 46000 Franken ab. Sorgen bereiten hingegen die vielen offenen Rechnungen.
Kurt Peter

Kurt Peter

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

Gemeindepräsident Willi Hartmann konnte am Donnerstagabend 28 Stimmberechtigte zur Gemeindeversammlung im Turnsaal begrüssen. Die Rechnung 2016 wurde von Maja Moser präsentiert, und sie konnte erfreuliche Zahlen vermelden. Das Ergebnis weise einen Gewinn von 46000 Franken aus. Dies sei auf mehrere Faktoren zurückzuführen, erklärte Maja Moser. Die Sozialkosten lägen um 46000 Franken tiefer als budgetiert, «weil wir derzeit keine grösseren Fälle in der Gemeinde haben», sagte sie. Die Spitex-Kosten hätten sich mit 42000 Franken gegenüber dem Budget hingegen verdoppelt. Für die Sanierung des Kugelfanges seien nochmals 50000 Franken an Rückstellungen getätigt worden. «Damit stehen 108000 Franken für diese künftige Aufgabe zur Verfügung», und die budgetierten Kosten seien damit beinahe gedeckt. 60000 Franken seien für den Pilgerweg zurückgestellt worden, ergänzte Maja Moser.

Über zwei Millionen Franken an Forderungen

Die Steuereinnahmen von Raperswilen sind hingegen deutlich besser ausgefallen, als im Budget gerechnet. 43000 Franken mehr sind in die Gemeindekasse geflossen. Aufgrund der guten Zahlen sei aber auch der Finanzausgleich des Kantons um 54000 Franken tiefer als im Vorjahr ausgefallen, meinte sie. Sorgen bereiten der Gemeinde allerdings die Forderungen an Steuern. Diese betragen 2,412 Millionen Franken. «Die Zahlungsmoral lässt zu wünschen übrig», meinte Maja Moser.

Dennoch sprach die Finanzverwalterin von einem «guten bis sehr guten Bild». Die Stimmberechtigten hatten in der Folge nichts an der Rechnung auszusetzen und wünschten auch keine Diskussion. Einstimmig wurde das Traktandum genehmigt.

Im Anschluss hatte die Gemeindeversammlung über einen Kredit von 250000 Franken zur Sanierung des Pilgerweges im Weiler Fischbach zu befinden. Gemeinderat Kurt Gremlich erläuterte die Vorlage. Ausschlaggebend für den Kreditantrag sei der schlechte Zustand des Strassenbelages und die teils defekte Entwässerung, sagte er. Im Zusammenhang mit deren Sanierung werde zugleich in die gesamte Länge des Pilgerweges eine neue Leerrohrleitung des Elektrizitätswerkes verlegt. Auch die Randabschlüsse der Strasse müssten für eine korrekte Wasserführung neu gebaut werden. Gremlich rechnete mit einer Bauzeit von zwei bis drei Monaten. Die Gemeindeversammlung hiess den Kreditantrag einstimmig gut.

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