Qualifikation knapp verpasst

Elf Jugendteams haben am Samstag in der Kantonsschule mit Lego-Robotern um Punkte, Pokale und die Qualifikation für den nationalen Final gekämpft.

Markus Bösch
Merken
Drucken
Teilen
Der graue Roboter im Vordergrund hat schwierige Aufgaben zu lösen. Sekundarschüler präsentieren den Forschungsauftrag. (Bild: Markus Bösch)

Der graue Roboter im Vordergrund hat schwierige Aufgaben zu lösen. Sekundarschüler präsentieren den Forschungsauftrag. (Bild: Markus Bösch)

ROMANSHORN. Die Romanshorner Oberstufenschüler haben das Finale um einen Punkt verpasst. Gefordert waren die Jugendlichen in vier Disziplinen: Gefragt waren die Zusammenarbeit im Team und das Lösen von komplexen Programmier-Aufgaben mit einem Lego-Roboter. Zudem hatten sie zu einem Forschungsauftrag Antworten zu präsentieren.

Diese sogenannte «First Lego League» fand mit dem Regionalwettbewerb in Romanshorn statt. Mit diesem Förderprogramm werden Kinder und Jugendliche in einer sportlichen Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie herangeführt. Der Sekundarlehrer Martin Leemann war einerseits im Organisationskomitee, anderseits Coach der einheimischen Mannschaft «RoboLords».

Hohe Motivation

Eingebettet ist das Ganze für uns im Freikurs «Lego-Robotik»: Elf Schülerinnen und Schüler haben sich auf den Kurs und das Thema eingelassen. «Aus unserer Sicht ist das auch eine Möglichkeit, Begabte zu fördern und zu fordern», erklärt Leemann.

In den vergangenen Wochen sei es darum gegangen, einen Roboter zu bauen und diesen so zu programmieren, dass er schwierige Missionen erfüllen könne. Gleichzeitig galt es, einen Forschungsauftrag umzusetzen: 2011 lautete er: «Wählt ein Nahrungsmittel und ein damit verbundenes Problem in Herstellung, Veredelung oder Transport und überlegt euch eine Lösung.» Die Romanshorner wählten die Herstellung von Käse und schufen eine Käsemaschine. Begleitet wurden sie dabei auch von Hauswirtschaftslehrerin Ursula Haltiner.

Ein Punkt fehlte

In den einzelnen Disziplinen belegten die Lokalmatadoren aus Romanshorn dritte und vierte Plätze: Für die Teilnahme am Schweizer Final hat es nicht ganz gereicht. «Trotzdem können sie mit dem Resultat zufrieden sein. Denn sie haben sich in einem starken Teilnehmerfeld wacker geschlagen. Letztlich haben sie hohe Kenntnisse und eine ebensolche Motivation bewiesen», so der Lehrer.