Pumptrack: Initianten treten in die Pedale

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Salmsach Es ist der Rückenwind, den sich Projektleiter Philip Bruggmann und Gemeindepräsident Martin Haas gewünscht hatten: Letzte Woche kamen so viele Salmsacher wie noch nie an eine Gemeindeversammlung. Und sie bewilligten überaus deutlich mit 100 Ja- gegen 11 Nein-Stimmen einen Beitrag von 50000 Franken zum Bau einer Pumptrack-Anlage in der Bucht. «Diese grosse Zustimmung hat uns sehr gefreut und ist eine Bestätigung für uns, auf dem richtigen Weg zu sein», sagt Bruggmann.

Andere Gemeinden ins Boot holen

Jetzt geht es in einem nächsten Schritt darum, auch die Gemeinden in der Region für das Projekt zu gewinnen, das eine Gruppe um Bruggmann im letzten halben Jahr entwickelt hatte. Konkret bemühen sich die Initianten in zehn Tagen um die offizielle Unterstützung der Regionalplanungsgruppe Oberthurgau. Zieht sie mit, erhöhen sich die Chancen, dass der Kanton das Portemonnaie öffnet. Denn er finanziert gemäss Richtplan in jedem Bezirk nur eine Anlage mit, die von überregionaler Bedeutung ist. «Wir erhoffen uns einen Beitrag in der Höhe von 50000 Franken», sagt Bruggmann. Es sieht nicht schlecht aus, dass die Rechnung aufgehen könnte. «Die ersten Reaktionen sind positiv.» Man attestiere ihnen, die Sache professionell aufgegleist zu haben.

Die Investitionskosten sind aber noch nicht gedeckt, selbst wenn der Kanton im Oberthurgau auf Salmsach setzen sollte. Das Pumptrack-Projekt kostet rund 155000 Franken. Sponsoren, Spender, Stiftungen und Gemeinden sollen für den Rest aufkommen. Läuft alles glatt, könnte der Rundkurs für Velofahrer, Inlineskater oder Kinder mit Kickboards bereits im nächsten Jahr eröffnet werden. (mso)