Projekte endlich realisieren

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Kreuzlingen Bezüglich der Stadtfinanzen und der geplanten Projekte herrscht mehrheitlich Einigkeit. Niemand will die Steuern senken. «Der Stadtrat saut nicht mit dem Geld. Man muss die geplanten Projekte nun realisieren. Diese ergeben einen Gegenwert», sagt Ernst Zülle. Man müsse diese bei gleich bleibendem Steuerfuss realisieren, ist Thomas Niederberger gleicher Meinung. Auch Edith Wohlfender will den Investitionsstau der letzten 20 Jahre abbauen. «Investitionen ergeben Arbeitsplätze. Die Unternehmen sind auf Aufträge der Stadt angewiesen», meint sie. David Blatter mahnt vor den Folgekosten, die Investitionen nach sich ziehen, steht aber hinter den Projekten. Einzig das Kulturzentrum beäugt er kritisch. Er fürchtet, es wecke viele Begehrlichkeiten. Jörg Stehrenberger findet, dass es nie schaden könne, etwas abzuspecken. Wenn das Stadthaus steht, will er die anderen Gebäude verkaufen. Alexander Salzmann lobt die gesunden Finanzen. «Aber man hat seit zehn Jahren Steuern auf Vorrat eingenommen», kritisiert er. Er habe nichts gegen öffentliche Ausgaben, vermisse jedoch die Einnahmen. «Wir müssen eine Wirtschaftsdynamik hinbringen, das könnten wir mit dem Industriegebiet Süd schaffen.» (ndo)