Pro Quercus zeichnet Ruedi Schum aus

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Der Verein Pro Quercus hat in Charrat bei Martigny die Auszeichnungen «Pro Quercus 2017» vergeben. Mit der mit 3000 Franken dotierten Auszeichnung werden Personen oder Organisationen ausgezeichnet, welche zur Erhaltung des vielfältigen Natur- und Kulturerbes der Eiche in der Schweiz beitragen. Ziel des gesamtschweizerischen Vereins ist die Erhaltung und Förderung der Eiche unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und kultureller Aspekte.

Für die Schaffung des Güttinger Eichenwegs und die Förderung der Eiche im Forstrevier Güttingen während 37 Jahren verleiht Pro Quercus Schum die Auszeichnung. Mit grossem waldbaulichem und betrieblichem Geschick habe er den Wald gehütet, weiterentwickelt und geprägt, heisst es in einer Mitteilung. Eine hohe Wertschöpfung beim Verkauf und der Verarbeitung von Eichenholz war Schum ein grosses Anliegen. Er machte sich stark für eine breite Nutzung und Verwendung der Eiche. Schum ist Initiator und Erbauer des Eichenwegs. Auf dem Rundgang wird an acht Posten auf die Besonderheiten der Eiche, des Eichenwaldes und dessen Bewirtschaftung hingewiesen. (red)