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Primarschulgemeinde senkt den Steuerfuss

Dozwil Christian Rumpf, seit einem Jahr Präsident der Primarschulgemeinde Dozwil-Kesswil, führte am Mittwoch erstmals durch die Gemeindeversammlung. 43 Stimmberechtigte nahmen daran teil. Schulpfleger Adrian Gut präsentierte die Rechnung 2017, die mit einem Gewinn von 475 766 Franken abschliesst. 305205 Franken werden für die Vorfinanzierung Liegenschaften verwendet, 170561 Franken dem Eigenkapital zugewiesen. Als wesentliche Gründe für den guten Abschluss nannte Gut ausserordentliche Einnahmen durch höhere Steuern und Grundstückgewinnsteuern.

Gut schlug im Namen der Schulbehörde vor, den Steuerfuss um zwei Prozentpunkte zu senken und nicht um einen Prozentpunkt wie in der Botschaft vor- geschlagen. Ueli Zeugin stellte den Antrag, den Steuerfuss auf 46 Prozent zu senken, weil die Steuereinnahmen voraussichtlich noch steigen würden. Gut lehnte dies ab und gab zu bedenken, dass die Steuereinnahmen mit dem Finanzausgleich durch den Kanton gekoppelt seien, der dann automatisch kleiner ausfalle. Dozwil habe 2017 ein ausserordentlich gutes Jahr gehabt, was sich in diesem Ausmass kaum wiederholen werde, und Kesswil könne zusätzliche Einnahmen in dieser Höhe kaum generieren. Die Jahresrechnung und das mit einem Defizit von 87000 Franken zu Buche stehende Budget 2018 wurden genehmigt. Der Antrag Zeugins erhielt nur eine einzige Stimme. Der Antrag der Behörde, den Steuerfuss auf 55 Prozent zu reduzieren, wurde fast einstimmig angenommen.

Christian Rumpf verabschiedete Daniel Fey nach sechs Jahren aus der Behörde. Er sei eine Koryphäe als Bauchef gewesen. Als seinen Nachfolger begrüsste der Schulpräsident den neu gewählten Armin Löw, der sein Amt im neuen Schuljahr antreten wird. Rechnung, Budget und Steuerfuss seien trockene Materien, sagte Rumpf. Dabei müsse man den Blick auf das Ganze richten und dürfe das Wesentliche, nämlich die Kinder, nicht vergessen. Am Ende der Versammlung zeigte er daher Bilder aus dem Schulalltag. (tk)

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