Primarschule will Stipendienfonds loswerden

WEINFELDEN. Die Primarschule Weinfelden will den Bornhauser-Stipendien-Fonds loswerden. Das berichtet die Ostschweiz am Sonntag in ihrer gestrigen Ausgabe. Der Fonds war 1857 von den Erben Thomas Bornhausers mit 2000 Franken gegründet worden.

Drucken
Teilen
Andenken an Bornhauser in Weinfelden: Der Brunnen beim Rathaus. (Bild: Mario Testa)

Andenken an Bornhauser in Weinfelden: Der Brunnen beim Rathaus. (Bild: Mario Testa)

WEINFELDEN. Die Primarschule Weinfelden will den Bornhauser-Stipendien-Fonds loswerden. Das berichtet die Ostschweiz am Sonntag in ihrer gestrigen Ausgabe. Der Fonds war 1857 von den Erben Thomas Bornhausers mit 2000 Franken gegründet worden. Der Pfarrer und Politiker war ein Jahr zuvor kinderlos in Müllheim gestorben. Aus dem Fonds hätten reformierte Weinfelder Bürger, die Thomas Bornhauser hiessen und Theologie studierten, Stipendien beziehen können. Doch offenbar musste der Fonds schon bald einem breiteren Interessentenkreis zugänglich gemacht werden. 1867 kam er in die Rechnung der Primarschule, weshalb, das weiss heute keiner mehr. Jedenfalls ist der Fonds auf 130 000 Franken angewachsen. Seit 40 Jahren fragt keiner mehr nach Geld aus dieser Quelle. (es.)