Primarschule Sulgen steht vor Systemwechsel

SULGEN. An der Gemeindeversamm- lung der Primarschulgemeinde Sulgen hiessen 43 Stimmberechtigte die Jahresrechnung, das Budget und den Steuerfuss gut.

Arne Goebel
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Nach dem musikalischen Auftakt durch die Sechstklässler von Manuela Buchmeier griff Schulpräsident Peter Bruggmann am Montagabend zwei Schwerpunkte aus seinem Jahresbericht heraus. In diesem Sommer stehe die Umstellung auf altersdurchmischte Klassen an. Neben der individuellen Förderung von Schülern seien die grossen Schwankungen in den Jahrgängen Gründe für die Einführung. So gebe es Klassen mit 25 oder 28 Schülern, dann wiederum solche mit nur 14 Schülern.

Hohe Unterhaltskosten

In Donzhausen sei der Unterricht bereits altersdurchmischt, im Schulhaus Auholz gebe es zwei Klassen, die nach diesem System geführt werden. Laut Bruggmann sei es nicht sinnvoll, längerfristig mit verschiedenen Systemen zu arbeiten. Bauchschmerzen macht dem Schulpräsidenten der kostenintensive Unterhalt der verschiedenen Liegenschaften. Im Hinblick auf die angespannte Finanzlage werde man hier nach geeigneten Lösungen suchen. Welcher Art diese sein könnten, wollte der Sulger Schulpräsident noch nicht konkretisieren.

Defizitäres Budget

Die von Patrick Frick präsentierte Rechnung 2008 mit einem Rückschlag von 86 235 Franken wurde von der Gemeindeversammlung ebenso einstimmig genehmigt wie die Beibehaltung des Steuerfusses von 61 Prozent und das Budget 2009, das mit einem Aufwandüberschuss von 323 000 Franken zu Buche steht.

Gewählt wurde auch die Rechnungsprüfungskommission, die aus Rolf Baumann, Martin Rüegger und neu Andreas Opprecht und Cornelia Rieser besteht. Bestätigt wurden Ursula Gubler, Stefan Louis, René Kälin, Annemarie Blatter und Gerda Di Nicola als Urnenoffizianten.

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