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Popcornfestival in der Holzbaracke

Unter dem Motto «Manege frei» öffnete am Freitagabend die Fasnachtsbar der Turnerinnenriege. Nebst farbiger Dekoration steht vor allem das gemeinsame Feiern im Vordergrund.
Rahel Wälti, Karin Neff und Andrea Mauch servieren in der Fasnachtsbar (Bild: Rudolf Steiner)

Rahel Wälti, Karin Neff und Andrea Mauch servieren in der Fasnachtsbar (Bild: Rudolf Steiner)

Die Hot Shots an der traditionellen Fasnachtsbar der Turnerinnenriege Märwil sind zwar nur auf der Getränkekarte zu finden. Und in der imaginären Manege wieseln auch keine Raubkatzen umher, sondern die drei popcornigen Turnerinnen Rahel, Andrea und Karin. Sie löschen den Partygängern den Durst. Die drei Mädels sind erstaunlicherweise auch das einzige Indiz, das an dieser kleinen Partymeile an Fasnacht erinnert.

Auf Tuchfühlung in der Manege

Trotzdem strömt das Partyvolk je später der Abend oder dunkler die Nacht in hellen Scharen in die kleine Holzbaracke hinter der Landi. Der Auftakt am Freitagabend ist gelungen. Die ganze Woche wird die Fasnachtsbar für Feierwütige noch offen sein. Die Besucher gehen trotz dem topaktuellen Partyverhaltenskodex «Me too» fürs erste wegen der vollen Baracke gezwungenermassen und geschlechtsübergreifend auf Tuch- beziehungsweise Hautfühlung. Das stört in dieser Nacht aber überhaupt niemanden. Oder besser ausgedrückt: «Das gehört einfach dazu, um die Partystimmung anzukurbeln und aufzuheizen», sagt ein junger Partybesucher aus Weinfelden lange vor der Geisterstunde knochentrocken. Auf noch intensivere Tuchfühlung gehen die Partygänger aber erst kurz vor Mitternacht, als praktisch die ganze männliche Belegschaft des Turnvereins Märwil den Holzschuppen nach dem Ende ihrer Hauptversammlung im Schützenhaus in Beschlag nimmt. «Die Jungs können nach dem Schluss ihrer Hauptversammlung im gleich dahinter liegenden Schützenhaus gar nicht an unserer Fasnachtsbar vorbeigehen», sagt die OK-Präsidentin und ehemalige Thurgauer Apfelkönigin Monika Kern-Ausderau. «Das Zusammenfallen dieser beiden Märwiler Highlights ist aber überhaupt nicht zufällig, sondern geplant», sagt sie.

Popcorn zum Naschen nur vom Teller

Auch wenn von den Besuchern niemand fasnächtlich gekleidet war, so versprühte die mit bunten Streifen dekorierte Holzbaracke einen Hauch von Zirkus. Vielmehr aber die mit Popcorn beklebten Kostüme der Turnerinnen. Auch die Gäste durften vom Puffmais naschen, allerdings nur jenen vom Pappteller.

Rudolf Steiner

weinfelden

@thurgauerzeitung.ch

Fasnachtsbar: bis am 15. Februar täglich ab 20 Uhr geöffnet. Am Freitag, 16. Februar, ist die Bar zum Abschluss bereits ab 17 Uhr offen.

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