Planmässig ausser Plan

ROMANSHORN. Bei der Sanierung des Regionalen Pflegeheims sind unerwartete Probleme aufgetreten. Budget- und Zeitplan können aber eingehalten werden.

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Derzeit wird das Regionale Pflegeheim in Romanshorn saniert. In drei Etappen soll das Pflegeheim zu einem gemütlichen Zuhause für die Bewohner werden. Doch bei der ersten Etappe – der Sanierung des alten Spitaltrakts – sind nun unerwartete Schwachstellen aufgetaucht, die Mehrkosten verursachen.

Im Zeit- und Budgetplan

Im obersten Stock mussten zusätzliche statische Abklärungen getroffen werden, weil die Zimmer anders aufgeteilt und somit die Wände verschoben werden, erklärt Max Sommer, Romanshorner Stadtrat und Präsident der Baukommission. Im gleichen Zug haben die Verantwortlichen den Brandschutz nochmals unter die Lupe genommen. Er wird nun auf den neuesten Stadt gebracht.

Als dritte Massnahme habe man sich für eine moderne Isolation entschieden. «Früher hat man hier offenbar ins Freie geheizt», sagt Sommer. Doch die neue Isolation habe zusätzliche bauphysikalische Abklärungen nach sich gezogen. «Die Regulierung der Feuchtigkeit war beispielsweise eine davon», sagt Sommer. «Früher hat man hier offenbar ins Freie geheizt.»

Die entstandenen Mehrkosten seien aber im Rahmen und würden das Budget nicht überschreiten, sagt Sommer weiter. «Mit solchen Schwachstellen muss man bei einem Gebäude, das 100 Jahre alt ist, rechnen, wenn man das Budget erstellt.» Es gebe auch keine Verzögerung im Zeitplan.

Sanierung in drei Etappen

Seit vergangenem Frühling sind die Sanierungsarbeiten im ältesten Teil des Regionalen Pflegeheims im Gange. Ende Jahr sollen sie abgeschlossen sein. Danach wird der Eingangsbereich saniert. Am Schluss kommt der Saalflügel an die Reihe. Die grösste Herausforderung dabei ist die Unterbringung der Heimbewohner während den Bauarbeiten. Jene Bewohner, die bisher im Spitaltrakt lebten, sind in den Neubau für die Dementenwohngruppe umgezogen. Als Dementenwohngruppe wird der Neubau deshalb wohl erst im Jahr 2016 in Betrieb genommen werden können.

Das Romanshorner Stimmvolk hatte im November des letzten Jahres einem Kredit von 5,9 Millionen Franken für die Sanierung des Pflegeheims zugestimmt. (mvl)

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