Plan B, Saalmiete, Betriebskosten und Zinsen

Nach der Vorstellung des Projektes hatten die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, Fragen zu stellen und machten rege Gebrauch davon. Jemand wollte wissen, wie viel von den jährlichen Betriebskosten von 75 000 Franken für den Saal auf das Restaurant entfällt.

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Nach der Vorstellung des Projektes hatten die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, Fragen zu stellen und machten rege Gebrauch davon. Jemand wollte wissen, wie viel von den jährlichen Betriebskosten von 75 000 Franken für den Saal auf das Restaurant entfällt. «Null Franken», sagte Finanzverwalter Franz Stucki. «Das Restaurant wird von einem Pächter betrieben und finanziell getragen.»

Wissen wollte man auch, wie hoch die Miete des Saales für die Vereine sein wird. «Der Bodan wird gratis zur Verfügung gestellt, beim neuen Saal wird das nicht mehr so sein», antwortete Gemeinderat Peter Höltschi. Aber man wolle die Saalmiete für Vereine unter 500 Franken halten.

100 Anlässe im Bodan pro Jahr

Wie viele Anlässe denn jetzt pro Jahr im Bodan stattfinden würden, wollte ein anderer Votant wissen. Es seien jetzt etwa 100 im Jahr, so Höltschi. «Viele sind interessiert am Bodansaal, aber wenn sie ihn dann gesehen haben, sagen sie ab», ergänzte Norbert Senn. Zu Beginn der Planungen sei ein Preis von etwa 19 Mio. Franken für den Saal am Hafen genannt worden. «Weshalb ist er jetzt günstiger?», eine andere Frage. Wenn man alles zusammenrechne, komme man auch auf einen Betrag von fast 17 Mio. Franken, sagte Franz Stucki.

Mit welchem Zinsfuss man gerechnet habe für die jährlichen Zinskosten von 340 000 Franken, so eine andere Frage. Franz Stucki: «Mit drei Prozent.»

«Gemeinde ist draussen»

«Hat der Gemeinderat einen Plan B, falls der Saal am 15. Mai abgelehnt wird?» wollte im weiteren jemand wissen. Die Planungen auf dem Bereich A, dort wo der Saal vorgesehen ist, seien dann hinfällig – «und die Gemeinde ist draussen», so Norbert Senn. «Wir würden trotzdem probieren, dieses Areal zu kaufen.» Die HRS könnte ihre Gebäude auf dem Bereich B trotz Ablehnung des Saales realisieren, so Senn. Eventuell würde sie auch den Bereich A bebauen wollen. «Wir hätten das Land für den Saalstandort schon lange gerne gekauft», sagte Senn. (chs)

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