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Pius Segmüller: Vom Papst zum Fussball

Der ehemalige Kommandant der Schweizergarde und heutige CVP-Nationalrat Pius Segmüller sprach zur «Sicherheit unter verschiedenen Bedingungen».
Rudolf Steiner
Pius Segmüller (Archivbild: zVg)

Pius Segmüller (Archivbild: zVg)

Weinfelden. Tatsächlich können nicht viele Menschen eine so beeindruckende Karriere präsentieren wie der 57jährige Pius Segmüller. Nach vier Jahren als Kommandant der Schweizergarde beim Papst in Rom mit 1,1 Milliarden Fans ist er jetzt beim Fussballpapst Sepp Blatter mit 1 Milliarde Fans auf dem Fussballolymp gelandet.

Allgegenwärtig

Am Samstag war der gebürtige Luzerner in Weinfelden bei der IVCG, der Internationalen Vereinigung Christlicher Geschäftsleute Sektion Thurgau, und sprach zum Thema «Sicherheit unter verschiedenen Bedingungen». Bei Segmüller ist das Thema Sicherheit allgegenwärtig und zieht sich wie ein roter Faden durch sein bisheriges Leben, wie er den etwa 60 Zuhörern und Zuhörerinnen erzählte.

Sicherheit als Aufgabe

Auf den Sprung gekommen ist er dem Thema als junger Instruktionsoffizier der Schweizer Armee im Buch «La Citadelle» des französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry. In diesem Buch fand er nach seinen Ausführungen die höhere Dimension der höheren Werte für Sicherheit, die ihn nun fortan durch sein ganzes Leben begleiten sollten. Sicherheit wird uns nicht geschenkt. Der heutige Sicherheitschef der Fifa, soeben zurück aus Nigeria, wo Ende dieses Jahres die U17-Fussballweltmeisterschaft stattfinden soll, erklärte, dass einem die Sicherheit nicht geschenkt wird.

Verändern ist sein Motto

«Sicherheit ist individuell, jeder empfindet sie anders, am sichersten ist der Mensch wahrscheinlich als ungeborenes Wesen im Mutterleib», so Segmüller. So verstand er auch zeitlebens das Streben nach Sicherheit als Auftrag als Wachmann Gottes. «Du kannst nur von dem reden, was du veränderst», war fortan sein Motto, nach dem er sich nun vierzig Jahre seines Arbeitslebens ausgerichtet und eingesetzt hat. Segmüller bedauerte auch ausdrücklich, dass die Polizei heute ihre Aufgabe wegen fehlender finanzieller und personeller Mittel nicht mehr richtig wahrnehmen könne und der dafür nicht ausgebildeten Armee immer mehr Sicherheitsaufgaben übertragen würden.

Motivation für Kandidatur

Das war schliesslich auch die Motivation, vor zwei Jahren als Nationalratskandidat für die CVP zu kandidieren. Um das Feld der Sicherheit zu beackern und langfristige Lösungen für die Polizei und das Militär zu erarbeiten.

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