Pfarrei beklagt rapiden Rückgang der Seelsorger

ARBON. In der Pfarrei St. Martin hofft man auf einen Nachfolger für Pater Theo Bischof, der am Wochenende verabschiedet worden ist. Bisher sei noch keine Lösung in Sicht, sagte Kirchenpräsident Dominik Diezi an der Versammlung der Kirchbürger am Mittwochabend.

Hedy Züger
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ARBON. In der Pfarrei St. Martin hofft man auf einen Nachfolger für Pater Theo Bischof, der am Wochenende verabschiedet worden ist. Bisher sei noch keine Lösung in Sicht, sagte Kirchenpräsident Dominik Diezi an der Versammlung der Kirchbürger am Mittwochabend. Es fehlten nicht nur Priester, sondern auch Laienseelsorger. Die Situation im Personalbereich sei «höchst angespannt».

Leistungsabbau denkbar

Wenn sich in Arbon eine längere Vakanz ergebe, sei ein Leistungsabbau denkbar. Diezi erklärte, wie dringlich es in der katholischen Kirche sei, neue Formen und Ausbildungen für Helferinnen und Helfer in der Seelsorge zu diskutieren und tatsächlich umzusetzen. Die Planung im Pastoralraum stagniere weiterhin, erklärte Diezi einem Kirchbürger. Für eine bessere Lösung, den pünktlichen Beginn der Gottesdienste in italienischer Sprache, sei ein Patentrezept schwierig.

Mängel an der Otmarskirche

Der Rechnung 2015, vorgestellt von Sascha Bigger, stimmte die Versammlung zu. Diese liess sich über umfangreiche Bau- und Energiemängel der katholischen Kirche Roggwil informieren. Gewünscht wird, dass die Schäden erfasst und beziffert werden. Die fehlende Koordinierung wichtiger Anlässe (GV Sonnhalden, Schulgemeinde, Kirche) wurde bemängelt. Hackbrettspieler Julian Lehmann bot an der Versammlung den musikalischen Rahmen, Pfarrer Henryk Walczak Gedanken zum Jahr der Barmherzigkeit.