Pergega guckt in die Röhre

Vor bald zwei Jahren hat Martin Pergega als Wirt im Restaurant «Bodan» aufgehört. Seine finanziellen Forderungen muss er jetzt wohl definitiv weitgehend abschreiben.

Markus Schoch
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ROMANSHORN. Die Stadt ist nicht bereit, Pergega entgegen zu kommen, wie sie ihm im Frühling beschied. Sie erstattet ihm weder den Mietzins (6000 Franken) für den letzten Monat zurück, als er das Restaurant bereits geschlossen hatte und die Übergabe vorbereitete. Noch übernimmt sie die Kosten in der Höhe von 3900 Franken für die neue Schliessanlage, die Pergega installieren liess. Und auch die Werbegelder des Bierlieferanten (15 000 Franken) leitet sie nicht nachträglich an ihn weiter. Im Vertrag sei davon keine Rede, teilte die Stadt Pergega mit.

«Das ist ein Witz»

Ganz leer geht dieser allerdings nicht aus. Der ehemalige «Bodan»-Wirt erhält immerhin 2500 Franken für einen Wasserschaden in seiner damaligen Wohnung.

Pergega hätte sich mehr erwartet und ist entsprechend enttäuscht von den Verantwortlichen in der Stadt. «Das ist ein Witz. Ich verstehe es nicht.» Der Werbebeitrag beispielsweise sei ihm ausdrücklich versprochen worden. Dafür gebe es Zeugen.

Um seine Ansprüche durchsetzen zu können, müsste Pergega jetzt den Rechtsweg beschreiten. «Ich weiss noch nicht, wie es weitergehen soll.» Er sei davon ausgegangen, dass sich die Angelegenheit einvernehmlich regeln lasse.

Jubiläumsfeier im Toggenburg

Im Moment steht für Pergega etwas anderes im Vordergrund. Am Samstag feiert er sein 1-Jahr-Jubiläum im Restaurant Wies in Bütschwil. «Es gefällt mir gut. Ich bin zufrieden, wie es läuft.»

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