Pavillon ersetzt Baucontainer

ARBON. Auf Beginn der Wassersportsaison 2016 steht dem Seerettungsdienst der SLRG Arbon die neue Einsatzzentrale auf dem Hafendamm zur Verfügung. Sie ersetzt das Containerprovisorium.

Max Eichenberger
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Auf dem Hafendamm ist der neue SLRG-Einsatzpavillon im Bau. Im Vordergrund die Seerettungs-Einsatzschiffe «Sirius» und «Pollux». (Bild: Max Eichenberger)

Auf dem Hafendamm ist der neue SLRG-Einsatzpavillon im Bau. Im Vordergrund die Seerettungs-Einsatzschiffe «Sirius» und «Pollux». (Bild: Max Eichenberger)

Den neuen Leichtbaupavillon musste die SLRG erdulden. Abgesehen davon, dass der alte Baucontainer keine Visitenkarte abgab, waren die Platzverhältnisse mit den 12 Quadratmetern nicht ausreichend: sowohl für Garderoben wie Material. So musste bis anhin verschiedenes Einsatzmaterial extern gelagert und im Bedarfsfall dann herbeigeschafft werden.

Projekt standortgebunden

Der alte Baucontainer, der 18 Jahre als Provisorium gedient hatte, war zudem in einem schlechten Zustand. Jetzt hat er ausgedient. Mehrere Anläufe waren indes nötig und einige Hürden zu nehmen, um den Weg für den Zweckbau frei zu machen – auf dem Hafendamm auf der Höhe des Steges, wo die Einsatzschiffe «Sirius» und «Pollux» stationiert sind. Die Standortgebundenheit in der öffentlichen Zone hatte der Kanton bejaht. Damit waren Einsprachen hinfällig geworden.

Ein Element-Holzbau

Derzeit wird der schon vor längerer Zeit projektierte Leichtbaupavillon erstellt. Dazu waren zunächst Pfosten betoniert und darauf ein Stahlrahmen gesetzt worden. Hochgezogen ist inzwischen bereits der Element-Holzbau. Bis Mitte Dezember soll SLRG-Präsident Paul Rüegg zufolge die Fassade fertig und das Dach aufgesetzt sein. Dieses wird dann extensiv begrünt.

Mit Eigenleistungen

In fünf Wochen beginnt dann der Innenausbau. SRG-Mitglieder werden selber Eigenleistungen erbringen: so bei den elektrischen Installationen und beim Treppenbau. Im Januar dürfte der neue Pavillon mit dem Inventar bestückt werden können.

Die Baukosten beziffern sich auf 220 000 Franken. Gönnerbeiträge und Spendengelder halfen die Finanzierungslücke von rund 100 000 Franken zu stopfen. Dazwischengekommen war der SLRG der nötig gewordene Motorenersatz beim Flaggschiff «Sirius», der 180 000 Franken gekostet hatte.