Parkieren auf dem Helvetiaplatz

KREUZLINGEN. Am nächsten Samstag sind die Bauarbeiten am Helvetiaplatz in Kreuzlingen abgeschlossen. Auf dem umgestalteten Platz stehen neu auch 25 Parkplätze zur Verfügung.

Martin Bänziger
Merken
Drucken
Teilen
Der Helvetiaplatz mit anschliessendem Parkplatz ist neu gestaltet worden. (Bild: Stefan Schaufelberger)

Der Helvetiaplatz mit anschliessendem Parkplatz ist neu gestaltet worden. (Bild: Stefan Schaufelberger)

Man sei zwar mit der Fertigstellung des Helvetiaplatzes wegen des strengen Winters etwas ins Hintertreffen gekommen, informiert Stadtrat Michael Dörflinger auf Anfrage. Doch werde das nördliche Eingangsportal des Kreuzlinger Boulevards soeben fertiggestellt, und der Parkplatz könne ebenfalls ab Pfingstsamstag benützt werden, so Dörflinger weiter.

Ausgaben von einer Million

Und Tiefbauchef Peter Meier ergänzt, der Parkplatz mit 25 Feldern in der blauen Zone habe 160 000 Franken gekostet; der Bau einer WC-Anlage werde eventuell im Budget 2011 berücksichtigt, was wiederum rund 150 000 Franken verschlingen werde. Die Neugestaltung des Helvetiaplatzes sei mit 450 000 Franken veranschlagt, und der Kreuzlinger Anteil zur Anpassung der Chance Nord betrage rund 590 000 Franken. Man könne daher gesamthaft von Ausgaben in der Höhe von einer Million Franken sprechen.

Zudem werde Ende Monat auch der Parkplatz Marktstrasse mit 56 Feldern in der blauen Zone für die Kreuzlinger Bevölkerung neu eröffnet.

Kampf um jeden Parkplatz

Beim Löwenplatz, dem südlichen Eingangsportal zum Boulevard, «ist ebenfalls um jeden Parkplatz gekämpft worden», präzisiert Stadtrat Dörflinger. Von den sechs ursprünglich vorgesehenen Feldern würden drei auf der Westseite realisiert und zwei den schon sechs Parkplätzen an der Parkstrasse beigefügt.

Diese Lösung habe man getroffen, nachdem ersichtlich geworden sei, dass der Veloständer vor dem Ceha rege benützt werde. Und Peter Meier gesteht ein, dass zurzeit Verkehrsbehinderungen auf der Hauptstrasse aufträten, «weil der Boulevard ja unter vollem Verkehr gebaut wird».

Bekannt sei das Nadelöhr beim Brunnen vor der Raiffeisenbank. Zudem müssten Wasserleitungen zu den Anwohnern auf der Ostseite gezogen werden.

Man habe jedoch die ehemalige Strassenbreite der Hauptstrasse von 8,5 auf nur 6,5 Meter reduziert, um den Einkaufsverkehr weiter zu ermöglichen.