Panoramablick nur noch von der obersten Etage

KREUZLINGEN. Der Quartierverein Egelshofen hat mit Rainer Keller einen neuen Präsidenten. Unter den Mitgliedern zu reden gibt die rege Bautätigkeit.

Kurt Peter
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Stabsübergabe: Georg Strasser übergibt das Präsidium an Rainer Keller. (Bild: Kurt Peter)

Stabsübergabe: Georg Strasser übergibt das Präsidium an Rainer Keller. (Bild: Kurt Peter)

Der Bauboom beschäftigt die Quartiervereine: Die 75. Jahresversammlung hielten die Egelshofer am Mittwoch im Rathaus ab. Präsident Georg Strasser ging in seinem Jahresbericht vor allem auf die bauliche Entwicklung ein. Mit Erstaunen und Entrüstung sei von der Überbauung Alp West Kenntnis genommen worden.

Damit dürften wohl nur noch die Bewohner der obersten Geschosse der Mehrfamilienhäuser das Panorama auf den See geniessen können, so Strasser.

Rainer Keller neuer Präsident

An der Vernehmlassung des städtischen Richtplans beteiligte sich der Quartierverein aktiv. Neben der Gelegenheit zur Einsichtnahme im Parkhof wurde auch ein Diskussionsabend zum Thema organisiert. Beteiligt war der Verein auch an der Organisation der Podiumsdiskussion mit allen Stadtratskandidaten. Der Aufgabe, die berechtigten Anliegen der Bevölkerung nach oben zu vertreten, werde der Quartierverein auch in den kommenden Jahren nachkommen. Die Jahresrechnung schloss mit einem kleinen Verlust, das Vereinsvermögen beläuft sich noch auf 27 300 Franken. Eine Rochade gab es an der Vereinsspitze: Rainer Keller wurde zum neuen Präsidenten gewählt, Georg Strasser ist Vizepräsident.

Nationalfeier beim Fohrenhölzi

Die 1.-August-Feier wird in diesem Jahr durch die Egelshofer beim Schützenhaus Fohrenhölzli durchgeführt. Festredner wird der amtierende Gemeinderatspräsident Beat Rüedi sein. Rainer Keller zeigte sich überzeugt davon, dass die Veranstaltung ein grosser Erfolg sein werde.

Gastreferent Heinz Theus, Leiter Hochbau und Planung, warf einen Blick zurück auf die Prognosen der Stadtentwicklungsplanung. Das Wachstum sei doppelt so gross gewesen wie erwartet. Das habe Auswirkungen auf die Baulandreserven, die gemäss Theus noch für zehn Jahre reichen dürften. Deshalb sei auf Neueinzonungen verzichtet worden. Der Auftrag aus dem kantonalen Richtplan sei die Verdichtung.

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