Osterspringen kriegt die Kurve

AMRISWIL. Nach einem unwirtlichen Auftakt am Samstag fanden die Montagsprüfungen beim Osterspringen unter guten Bedingungen statt. Die neue Infrastruktureinteilung findet die Zustimmung von Publikum und Ausstellern. Das OK ist mit dem ersten Wochenende zufrieden.

Rita Kohn
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Die beste Aussicht auf den Springplatz. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Die beste Aussicht auf den Springplatz. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Sturm, Regen und Kälte: Das diesjährige Osterspringen schien unter keinem guten Stern zu stehen. Und doch sind die Organisatoren mit einem blauen Auge davon gekommen. Nachdem der Orkan Niklas dem Zelt auf dem Abreitplatz zugesetzt hatte, doppelte der starke Regen am Samstag nach. «Wir mussten leider den Entscheid fällen, die Hauptprüfung des Samstags abzusagen», sagt OK-Präsident Stefan Kuhn. Sie hätten Bedenken gehabt, ob der Boden der Belastung gewachsen sein würde. Der Entscheid am Samstag hat sich gelohnt: Am Montag waren die Bedingungen wesentlich besser und es konnten alle Prüfungen stattfinden.

Zufrieden mit dem Besuch

Die Witterungsverhältnisse werden sich auch in der Kasse bemerkbar machen. Dennoch ist Stefan Kuhn zufrieden mit dem Besuch am Ostermontag. «Den Umständen entsprechend hat sich der Platz nun doch noch recht gut gefüllt», sagt er am Mittag mit Blick auf das recht gut besetzte Festzelt.

Zum ersten Mal hat sich das OK nun auf ein einziges Zelt beschränkt und den Platz anders eingeteilt. «Wir haben sehr viel positives Echo bekommen», sagt Kuhn. Und es zeige sich, dass man flexibler sei. Auch Urs Himmelberger, Präsident des Reitvereins, findet lobende Worte. Erstmals sei das ganze Zelt mit einem soliden Boden unterlegt, so dass niemand nasse Füsse bekommen würde.

Zweites Wochenende

«Wenn ein Osterspringen so beginnt wie dieses, ist es schwer, sich für sechs Tage Springsport zu motivieren», sagte Stefan Kuhn. Aber die Witterung am Montag entschädigte bereits etwas für den trüben Auftakt vom Samstag. Und die Aussichten für das zweite Osterspringen-Wochenende sind noch besser. Am kommenden Donnerstag werden noch zwei nationale Springen durchgeführt, von Freitag bis Sonntag stehen dann regionale Springen auf dem Programm.

Das OK hofft, dass dann nochmals viele interessierte Gäste die Gelegenheit nutzen, sich auf dem Tellenfeld hochkarätigen Springsport anzusehen und von der Infrastruktur zu profitieren.

Mehr Bilder vom Osterspringen unter www.thurgauerzeitung.ch

Passt mir der Helm? (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Passt mir der Helm? (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Die Neugier siegt, wenn auch nur aus sicherer Distanz. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Die Neugier siegt, wenn auch nur aus sicherer Distanz. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Urs Himmelberger, Stefan Kuhn und Hansjörg Walter im Gespräch. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Urs Himmelberger, Stefan Kuhn und Hansjörg Walter im Gespräch. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Die einen bauen auf, die anderen zählen Schritte ab. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Die einen bauen auf, die anderen zählen Schritte ab. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Letzte Vorbereitungen, bevor es auf den Parcours geht. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Letzte Vorbereitungen, bevor es auf den Parcours geht. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Von Reiter und Pferd ist höchste Konzentration gefordert, will die Paarung einen fehlerfreien Parcours absolvieren. (Bilder: Reto Martin)

Von Reiter und Pferd ist höchste Konzentration gefordert, will die Paarung einen fehlerfreien Parcours absolvieren. (Bilder: Reto Martin)

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