Ostereiertütsch nach dem Abendmahl

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Pfarrerin Angelica Grewe und Organist Simon Menges beim Eiertütsch. (Bild: Hedy Züger)

Pfarrerin Angelica Grewe und Organist Simon Menges beim Eiertütsch. (Bild: Hedy Züger)

arbon. Farbige Frühlingsblumen schmückten die Fensterbänke der evangelischen Kirche auf dem Bergli zu den kirchlichen Oster-Festlichkeiten. Zahlreich waren die Gottesdienstbesucher besonders an Karfreitag.

An Ostern, «dem Fest des Lebens, der Liebe und des Friedens», wie Pfarrerin Angelica Grewe ausführte, musizierten Simon Menges, Orgel, und Leopold Hrach, Trompete. Die Pfarrerin legte am sonntäglichen Ostergottesdienst Aquarelle auf, mit denen sie die Ereignisse am Grab Jesu in Jerusalem darstellte. Frauen spielten beim Tod am Kreuz, der Grablege und der Auferstehung eine bedeutende Rolle. Das Duftöl, das sie mitbrachten, brauchten sie nicht mehr, sie nahmen teil am Wunder, das den Tod besiegt hat.

Die Frauen hielten all den Ereignissen stand, dem leeren Grab, dem Erdbeben, den erschütternden Begegnungen, erklärte Angelica Grewe. Sie verwies auf die Zeugen und die Berichte der Evangelien.

Zum Abendmahl brach die Pfarrerin das Brot und sprach die Worte, die ein grosses Zeichen sind. An die Feierstunde in der Kirche schlossen sich das ebenso obligate wie spannende Eiertütschen und eine fröhliche Kaffeerunde an. Hedy Züger