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Orgel und Trompete lassen den Alltag vergessen

BISCHOFSZELL. Am Dienstagabend, dem Vorabend zum Hochfest St. Peter und Paul, erklangen in der vollbesetzten Pelagiuskirche passende Klänge aus verschiedenen Epochen.
Erwin Schönenberger

BISCHOFSZELL. Am Dienstagabend, dem Vorabend zum Hochfest St. Peter und Paul, erklangen in der vollbesetzten Pelagiuskirche passende Klänge aus verschiedenen Epochen. Mit Philippe Frey (Orgel) und Kurt Brunner (Trompete) sowie einem Chor mit Thomas Diethelm, Martin Egli, Josef Gehrig, Niklaus Hofer und Albert Holenstein hatten sich Musiker und Sänger für diesen einen Anlass gefunden. Sie entführten das Publikum in die Welt der kirchlichen Musik. Das Konzert fand im Rahmen der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche statt.

Tradition in der Moderne

«Alte Musik und neue Klänge» – so lautete das Motto des Programms. Es liess die Besucher eintauchen in die Welt der sakralen Musik der Vergangenheit und der Moderne. Strahlende Trompetenklänge zusammen mit einer Chororgel faszinierten zu Beginn des einstündigen Konzerts, und der Chor liess einen die packenden Melodien der Gregorianik geniessen.

Besonders schön am Auftritt war, dass man dank der Aufstellung im Chorraum nicht nur akustisch, sondern auch optisch das ganze Konzert geniessen konnte. So kam man eigentlich nicht nur in den Genuss herrlicher Musik, sondern wurde gefangen genommen durch die Liturgie des Festes zu Peter und Paul. Trotz einiger moderner Kompositionen entstand eine musikalische Einheit, welche zeigte, dass auch zeitgenössische Komponisten der Tradition verbunden sind.

Spürbare Freude

Dank der ausführlichen Erklärungen in den aufliegenden Programmen konnte man das musikalische Geschehen noch besser nachvollziehen und geniessen. Das abwechslungsreiche Konzertprogramm war geprägt von einer liturgischen Einheit und der spürbaren Freude und Ernsthaftigkeit der Musiker und des Chors. Da wurde nicht nur Musik, sondern auch christlicher Glaube in einer Art vermittelt, die wohl alle Besucher restlos in ihren Bann zog.

Als Höhepunkt und Abschluss des Konzerts erklang von der Empore herab das von Philippe Frey arrangierte moderne Te Deum von Jean Langlais. Mit diesem Stück wurden die begeisterten Zuhörer wieder in die hektische Welt ausserhalb der Pelagiuskirche entlassen.

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