Orange findet den Standort geeignet

«Damit die Mobilfunkverbindungen genutzt werden können, müssen die Antennen dort stehen, wo sich unsere Kundinnen und Kunden aufhalten, also insbesondere in Wohn- und Geschäftszonen», schreibt Therese Wenger, Sprecherin der Orange Communications SA, auf Anfrage unserer Zeitung.

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«Damit die Mobilfunkverbindungen genutzt werden können, müssen die Antennen dort stehen, wo sich unsere Kundinnen und Kunden aufhalten, also insbesondere in Wohn- und Geschäftszonen», schreibt Therese Wenger, Sprecherin der Orange Communications SA, auf Anfrage unserer Zeitung. Die Wahl eines Antennenstandortes sei sehr aufwendig. Es gelte eine Vielzahl an Faktoren zu berücksichtigen und sorgfältig zu prüfen. «Selbstverständlich versuchen wir dabei, allen Interessen so weit als möglich Rechnung zu tragen. Im Rahmen dieser umfassenden Prüfung erweist sich die besagte Mobilfunkanlage als geeigneter Standort.» Der geplante Ausbau solle daher nach Ablauf des Baubewilligungsprozesses erstellt und in Betrieb genommen werden. Um den Bedenken Rechnung zu tragen, sähen die Gesetze vor, dass die Emissionen in der Schweiz nur ein Zehntel so stark sein dürften, als dies in den meisten anderen Ländern der Fall sei, schreibt Therese Wenger. «Wir verstehen, dass Mobilfunkemissionen Anlass zu Bedenken geben können, obwohl die Forschung bislang keine gesundheitsschädigenden Wirkungen nachgewiesen hat.» Nach Meinung der Weltgesundheitsbehörde und des Bundesamts für Umwelt böten die bestehenden Grenzwerte ausreichend Schutz – auch für Kinder, Kranke oder Senioren. Weiter schreibt die Orange-Sprecherin: «Die Verbreitung von Smartphones, Tablets und anderen mobilen Geräten nimmt stark zu. Unsere Kunden erwarten, dass sie diese überall nutzen können. Orange baut deshalb sein Netz laufend aus.» (ubr)

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