OJA bleibt in Frauenhänden

An der Spitze des Vereins Offene Jugendarbeit Kreuzlingen gibt es einen Wechsel: Linda Bühler übernimmt das Präsidium von Barbara Rossbacher.

Nicole D'orazio
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Die neue und die alte Präsidentin: Linda Bühler und Barbara Rossbacher sitzen vor dem Jugendhaus. (Bild: Nicole D'Orazio)

Die neue und die alte Präsidentin: Linda Bühler und Barbara Rossbacher sitzen vor dem Jugendhaus. (Bild: Nicole D'Orazio)

KREUZLINGEN. «Es läuft auch ohne mich gut.» Sie habe deswegen keine Bedenken, ihr Amt abzugeben, sagt Präsidentin Barbara Rossbacher an der Jahresversammlung des Vereins Offene Jugendarbeit (OJA) Kreuzlingen am Mittwochabend. Nach fünf Jahren sei es an der Zeit, das Präsidium in neue Hände zu geben. Dieses übernimmt Linda Bühler, bis anhin Vizepräsidentin.

Den Verein zusammengehalten

«Der Verein hat in den letzten Jahren turbulente Zeiten erlebt, doch Barbara Rossbacher hat mit Ruhe und Struktur den Vorstand und den Verein zusammengehalten», sagt die neue über die abtretende Präsidentin. «Sie hat viel erreicht. Zum Beispiel den Bau des Jugendhauses, eine neue Leistungsvereinbarung mit der Stadt Kreuzlingen oder den neuen Auftritt der OJA mit einem Logo.»

Im Vorstand gibt es weitere Rochaden: Beisitzerin Gisela Theus übernimmt das Vizepräsidium und Debora Keller wird Aktuarin, da Anja Juchli nach zwölf Jahren aufhört. Neue Beisitzer sind Markus von Siebenthal und Achim Knecht. Als Vorstandsmitglieder werden Ruedi Wolfender (Vertreter Stadt), Urs Siegfried (Kassier) und Christoph Daugaard (Schulhaus-Vertreter) von den zwölf anwesenden Mitgliedern bestätigt.

Wieder Rochade im Team

Bastian Ehrmann, Leiter der drei Jugendarbeiter, und Tobias Mahlbacher sind am 1. Mai seit einem Jahr bei der OJA. «Die Arbeit macht Spass», sagt Ehrmann. «Wir fühlen uns wohl und freuen uns auf die Zukunft.» Sie würden eine projektorientierte Jugendarbeit verfolgen, was sehr gut ankomme. «Die Jungen haben verschiedene Interessen und so holen wir alle ab.» Man wolle keinen typischen Treff-Betrieb. Ende Juni gibt es allerdings eine Veränderung im Team: Bianca von Freeden verlässt nach weniger als einem Jahr die OJA. Der Vorstand sucht noch eine Nachfolgerin.

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