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«Ohne Steuerfusserhöhung»

ARBON. Im Hamel-Gebäude an der Stickereistrasse (gegenüber dem Bahnhof Arbon) sind noch bis Sonntag die Pläne und Modelle der Annexbau-Vorschläge fürs Schulzentrum Reben 25 ausgestellt.
Max Eichenberger
Ihr Projekt soll realisiert werden: Bruno Schneebeli und Sigi Stucky (zu begutachten im Hamel-Gebäude). (Bilder: Max Eichenberger)

Ihr Projekt soll realisiert werden: Bruno Schneebeli und Sigi Stucky (zu begutachten im Hamel-Gebäude). (Bilder: Max Eichenberger)

38 Architekturbüros haben am Wettbewerb teilgenommen, darunter fünf aus der Region Arbon (Gisel + Partner, Wepfer Architekten, Bauwerk, alle Arbon; ausserdem Gantenbein Brüschweiler Architekten, Egnach, Josef Küttel, Steinach). Sämtliche Arbeiten sind in der grossen Fabrikhalle durch Interessierte zu begutachten.

Die Jury hat der Sekundarschulbehörde Arbon (SSG) beantragt, das Projekt Nobra der Zürcher Architekten Sigi Stucky und Bruno Schneebeli sei weiterzubearbeiten und zu realisieren. Eine Richtgrösse von 7 Millionen Franken ist dafür im SSG-Finanzplan vorgesehen.

«SSG-Vorhaben koordiniert»

Dass gleich mehrere Projekte verschiedener Körperschaften – Sekundarschule, Primarschule und Stadt – mehr oder weniger zeitgleich in der Pipeline seien, mag SSG-Präsident Hanspeter Keller zwar nicht wegdiskutieren, betont aber: «SSG-intern ist die Infrastrukturplanung sehr wohl koordiniert und die Vorhaben aufeinander abgestimmt, inklusive Dreifachsporthalle, wo wir ja nicht alleiniger Träger sind.

Wir werden den notwendigen Ergänzungsbau im Schulzentrum Reben 25 ohne Steuererhöhung realisieren können», bekräftigt Keller. «Vieles sei über Jahre zurückgestellt worden», spricht Schulleiter Albert Kehl den Investitionsstau an.

Betrieb optimiert

«Die Schule hat sich mit neuen Ansprüchen stark entwickelt.» Die Infrastruktur hinke da noch hinterher.

Mit dem Ergänzungsbau im Süden des Schulareals an der Alemannenstrasse werde in erster Linie der «Schulbetrieb optimiert». So sei nicht nur im Stacherholz, sondern auch im Sekundarschulzentrum Reben 25 ein klarer Bedarf nach Räumen ausgewiesen (Tagblatt, 30.10.).

Aula mit 260 Quadratmetern

Es mangle an Lernateliers, Schulungsräumen für Informatik und Räumen für schulische Heilpädagogik. Die Bibliothek ist in einem Kinderzimmer der ehemaligen Abwartwohnung untergebracht.

Eine Aula sei schon vor 35 Jahren geplant gewesen, erinnert Albert Kehl. Die Aula mit Bühne und offenem Foyerbereich ist neben Werkräumen sowie Büros der Schulverwaltung, die separat über die Alemannenstrasse erschlossen werden und von den Schulräumen getrennt sind, ein zentrales Element im Annexbau: mit einer Fläche von 260 Quadratmetern (inklusive Nebenräumen), Bühne und Ausstattung, wie Architekt Sigi Stucky vor den Plänen erläutert.

Die «Mächtigkeit des altehrwürdigen, schlossähnlichen Schulhauses von 1911» hätten er und sein Büropartner bewusst nicht konkurrenzieren wollen.

Mit Pavillon-Charakter

Darum sei diesem ein eigenständiger, leichter Annexbau mit «Pavillon-Charakter» gegenübergestellt worden – «eine Art Gartenhaus». Dabei ist die Hanglage optimal ausgenutzt worden: Zwei der vier Geschosse (Schulverwaltung und Einstellhalle) befinden sich unter dem Pausenplatz-Niveau. Das querliegende Pausendach wird durch einen neuen gedeckten Unterstand ersetzt.

Ausstellung im Hamel-Gebäude, Öffnungszeiten: Do und Fr 18– 20 Uhr; Sa und So 11–14 Uhr.

Schnitt von der Alemannenstrasse.

Schnitt von der Alemannenstrasse.

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