Oberthurgau wittert Morgenluft

Seit Ende Jahr machen Romanshorn, Amriswil, Uttwil, Salmsach und Hefenhofen beim Agglomerationsprogramm der Region St. Gallen-Bodensee mit. Es gibt bereits Ideen für erste Projekte im Oberthurgau.

Markus Schoch
Drucken
Teilen

ROMANSHORN. Arbon ist seit langen Jahren dabei, was sich für die Stadt mittlerweile mehrfach ausgezahlt hat. So beteiligte sich der Bund an den Kosten für die neue Kantonsstrasse (NLK).

Jetzt wollen auch Romanshorn, Amriswil sowie Uttwil, Salmsach und Hefenhofen von den Agglomerationsprogrammen profitieren, mit denen der Bund die Raumentwicklung in den Ballungsgebieten über finanzielle Anreize steuert.

Besseres Verkehrsangebot

Erste Ideen für den Oberthurgau wurden am Montag an einem sogenannten Agglomerationsforum präsentiert, zu dem Vertreter aus Politik und Wirtschaft ins «Brüggli», Romanshorn, eingeladen waren.

Im Verkehrsbereich geht es darum, Schwachstellen im Fuss- und Velowegnetz zu beheben, das Busangebot in der Region zu verbessern und Romanshorn beziehungsweise Amriswil mit dem öffentlichen Verkehr enger an St. Gallen anzubinden.

Weitere Ideen sind ein Bushof in Amriswil, eine zusätzliche Bahnhaltestelle in Romanshorn im Gebiet Hof oder eine zweite Bahnunterführung in der Hafenstadt.

Zur Debatte steht ausserdem eine Neugestaltung des Marktplatzes in Amriswil, die Aufwertung des Romanshorner Seeparkes im Zusammenhang mit der nächsten Expo und die Entwicklung eines Campus' in Romanshorn.

Unsichere Finanzierung

Wie die Agglomerationsprogramme künftig finanziert werden sollen, ist zwar im Moment unklar. Es werde sich aber sicher eine Lösung finden, meinten Vertreter des Bundes.

Aktuelle Nachrichten