Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

OBERHOFEN: Ein Zocker lebt gefährlich

Die Theatergruppe des Frauenturnvereins und der Männerriege präsentierte das Lustspiel «Schlau muess mer sii».
Manuela Olgiati

«Die Rollen sind perfekt auf die Laiendarsteller abgestimmt», freute sich Karin Huber, die Präsidentin des Frauenturnvereins Oberhofen-Illighausen. Auch sie hatte als Braut eine Hauptrolle inne. Bereits zum vierten Mal lud die Theatergruppe des Frauenturnvereins und der Männerriege zur kurzweiligen Unterhaltung ein. Am Freitagabend schon zu Beginn der Vorstellung amüsierten sich die Besucher zum Dreiakter «Schlau muess mer sii» köstlich. Der Saal war voll besetzt. Am Samstag folgte eine weitere Aufführung. Das Premierenpublikum war praktisch ein «Fanclub» der Theatergruppe. Zudem hatte vor Theaterbeginn der Frauenturnverein das 50-Jahr-Jubiläum mit Ehemaligen gefeiert.

Jeder der sieben Darsteller spielte seine Rolle sehr überzeugend. «Die Darsteller spielen ihre Rollen mit viel Herzblut», sagte Vreni Meier aus Oberhofen, eine ehemalige Turnerin. Auch Elsi Büchler aus Kreuzlingen zeigte sich begeistert über die Schauspielkunst der Laiendarsteller. «Sie werden immer besser», sagt Joel Näpflin, ein weiterer Besucher.

Wetten auf eine Hochzeit

«So viele Leute hast du zur Hochzeit geladen», wunderte sich Opa Pfund (der 78-jährige Ernst Bösch) als er mit ihrer heiratslustigen Enkelin Manuela Pfund (Karin Huber) ins Publikum blickte. Das Publikum ahnte, was dann folgte. Kaum ging der Vorhang auf, traten der Schokoladenfabrikant Rolf Pfund (Kurt Koch), seine Frau Valeria (Brigitta Seiz), die jüngere Tochter Jasmin (Andrea Huber), Peter Müller als Freund von Rolf Pfund (Stefan Lüscher) und Bankier Bruno von Abhall (Toni Caforio) in Szene.

Schokoladenfabrikant Pfund hatte sein Geld verspielt. Gefühlslos pfuscht er in das Leben seiner Familie hinein. Sogar die Hochzeit seiner Tochter Manuela sabotiert er, so dass der Bräutigam auf dem Standesamt «Nein» sagt und Rolf dabei mit diversen Wetten viel Geld verdient. Die Tochter ist so enttäuscht, dass sie zusammen mit der Mutter per Annonce einen neuen Bräutigam sucht.

Hochzeit im Duett

Regisseurin Ursula Giger achtete auf Details. Als kantiges Talent stach Opa (Ernst Bösch) heraus. Er war der Cleverste des Familienclans. Auch die anderen Charaktere glückten wunderbar. Sie zeigten, wie das Leben zu meistern ist und das Durcheinander der Liebe wurde humorvoll auf die Bühne gebracht - bis zum Happy End mit Doppelhochzeit. Es gab viel zu lachen und das Publikum dankte mit begeistertem Applaus.

Manuela Olgiati

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.