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OBERAACH: Es kam auch schon ein Aquarium

Olympische Spiele sind das diesjährige Motto des Maskenballs. Wer sich nicht dementsprechend verkleiden will, muss draussen bleiben. Die kreativsten Fasnächtler werden mit einem satten Geldpreis belohnt.

Bald dürfen sich die Fasnachtsverrückten in Oberaach wieder austoben: Morgen Samstag findet in der Turnhalle der diesjährige Maskenball statt. Traditionell herrscht auch dieses Mal wieder Verkleidungszwang. Wer mitfeiern will, muss sich närrisch gewanden – und das Kostüm einigermassen mit dem Motto des Maskenballs in Einklang bringen.

Passend zu der Grossveranstaltung in Südkorea sind die Olympischen Spiele das Motto. «Über die Auswahl des Mottos wird im Vorstand oft lange diskutiert», sagt Claude Brunner, OK-Präsident des Maskenballs. «Uns ist wichtig, dass es möglichst breit ist und den Fasnächtlern Raum für Kreativität lässt.»

Wie letztes Jahr werden die besten Kostüme wieder prämiert. Nicht weniger als 500 Franken winken den kreativsten und wagemutigsten Köpfen. Brunner erinnert sich gerne an verrückte Einfälle der Vergangenheit, etwa an die Garage Stahel, die mit einem selbst gebauten Ford daherkam. Dieses Gefährt dann durch die Flügeltüren zu befördern, sei ein denkwürdiges Manöver gewesen. «Eine andere Gruppe hat ein Aquarium auf Rädern mitgebracht», die Fische darin seien aber schon tot gewesen.

Die kleine Halle schafft Atmosphäre

«Selbstverständlich wird auch die Turnhalle mottogetreu geschmückt werden», versichert Brunner. «Unsere Dekorationschefin und ihr Team aus Vereinsmitgliedern sind bereits fleissig am Werken, Basteln und Malen, sodass die Turnhalle am 17. Februar nicht mehr wiederzuerkennen sein wird.» Wie sie dann genau aussieht, will er jedoch nicht verraten. Das müssen die Fasnächtler schon vor Ort herausfinden.

Was zeichnet den Oberaacher Maskenball aus? «Dank der eher kleinen Halle bleibt diese in der Regel bis in die frühen Morgenstunden gefüllt und die Feststimmung dementsprechend erhalten», sagt Brunner. Er lobt die «wohlig-heimelige Atmosphäre», die durch den übersichtlichen Raum erzeugt werde. Dass überhaupt ein Motto ausgegeben wird, sei ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Maskenballs. «Andere Veranstaltungen in der Region pflegen keine solche Tradition», sagt Brunner.

Nachdem letztes Jahr diverse Änderungen am Konzept vorgenommen wurden – etwa ein grösseres Aussenzelt und ein neuer Eingang auf der anderen Hallenseite – halten sich die Neuerungen dieses Jahr in Grenzen. «Das neue Konzept hat sich bewährt», sagt Brunner. Geplant ist aber eine Leinwand, an die Bilder und Filme projiziert werden können. Der Oberaacher Maskenball dürfte für Fasnachtsverrückte ab 18 also auch dieses Jahr wieder ein lohnenswertes Ziel sein.

Tobias Bolli

tobias.bolli@thurgauerzeitung.ch

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