Nur noch 50

Seit der Aufhebung der Käseunion 1998 und dem damit verbundenen Wegfall der Staatsgarantie trage der Käser zwar mehr Risiko, sagt Walter Sturzenegger aus Wigoltingen, andererseits habe er aber auch mehr unternehmerische Freiheiten.

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Seit der Aufhebung der Käseunion 1998 und dem damit verbundenen Wegfall der Staatsgarantie trage der Käser zwar mehr Risiko, sagt Walter Sturzenegger aus Wigoltingen, andererseits habe er aber auch mehr unternehmerische Freiheiten.

Nicht jeder Käser konnte seither im Markt mithalten. Die Veränderungen in den vergangenen zehn Jahren in dieser Branche haben manchem Käser das Genick gebrochen. 2000 existierten im Kanton 200 Käsereien, heute sind es noch etwa 50.

Sturzenegger geht von weiteren Schliessungen aus, obschon mit der Aufhebung der Milchkontingentierung mit einer höheren Milchproduktion zu rechnen sei.

Aus diesem Grund würde seine im Chemehof in Wigoltingen geplante Käserei eine grosse Bedeutung für die Milchproduzenten in der Region erhalten, ist sich der Wigoltinger Käser sicher. (es)

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