Nur jedes zweite Ziel erreicht – und doch zufrieden

Noch vor acht Jahren hat sich der Stadtrat eine Zielerreichungsquote von mindestens 55 Prozent gesetzt. Vollständig erreicht hat er zum Ende der Legislatur 2007 bis 2011 nach eigenen Angaben 59 Prozent. Zusätzlich waren 23 Prozent in Bearbeitung.

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Noch vor acht Jahren hat sich der Stadtrat eine Zielerreichungsquote von mindestens 55 Prozent gesetzt. Vollständig erreicht hat er zum Ende der Legislatur 2007 bis 2011 nach eigenen Angaben 59 Prozent. Zusätzlich waren 23 Prozent in Bearbeitung. Der aktuelle Rückblick auf die Amtszeit 2011 bis 2015 sieht weniger gut aus. Nur jedes zweite Ziel konnte abgehakt werden. Unzufrieden ist man deshalb nicht. «Wir haben viel geleistet, aber leider wurde nicht alles von Erfolg gekrönt», erklärt Stadtpräsident Andreas Netzle.

Als positive Beispiele der jüngsten Bilanz nennt er die Arealentwicklung Schäfli, die Regionale Zusammenarbeit und die Einführung des neuen Rechnungsmodells HRM2. Im Sozialen standen die Reorganisation der Beratungsdienste und der Spitex im Vordergrund. Ausserdem wurde ein Jobcoach eingeführt. Im Bereich Gesellschaft spielte die Freiwilligenarbeit eine wichtige Rolle. Der Kulturgüterschutzraum wurde in Betrieb genommen. Beim Bau ging es um den Abschluss des Agglo-Programms und das Langsamverkehrsprojekt. Das Departement Dienste arbeitete erfolgreich am Wasserverbund Thurtal-Bodensee, hat die Campus-Heizzentrale eingeweiht und die Vernetzung der Sicherheitsorgane voran getrieben. (meg)