Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Nur der Name fehlt noch

Mit einem zweitägigen Fest hat die Volksschulgemeinde Berg-Birwinken das Primarschulhaus eingeweiht. Zur Feier des Tages spielten am Samstag Marius und die Jagdkapelle auf.
Monika Wick
Die Band Marius und die Jagdkapelle sorgt am Samstagvormittag für Betrieb im neuen Berger Schulhaus. (Bild: Donato Caspari)

Die Band Marius und die Jagdkapelle sorgt am Samstagvormittag für Betrieb im neuen Berger Schulhaus. (Bild: Donato Caspari)

Die Aula im neuen Primarschulhaus an der Neuwiesstrasse ist zwar riesig. Aber am Samstagvormittag platzte sie fast aus allen Nähten. Gemeinsam mit ihren Eltern und Lehrpersonen feierten Dutzende von Kindergärtnern und Primarschülern die Einweihung ihres Schulhauses. Ihre Freude darüber drückten sie gleich zu Beginn der Feierlichkeiten in einem Lied aus. «O läck Du mir am Tschöpli, jetzt isch es so wiit. Mir hend e neus Schuelhus, mir freuet üs fescht und danket eu allne für das Fäscht».

Zur Feier des Tages übernimmt die Band Marius und die Jagdkapelle das musikalische Zepter. Mit einer Mischung aus Klamauk und eingängigen Kinderliedern begeistern die fünf Musikanten Marius, Tombär, Bärechrüseler, Supertreffer und Trampelbart die grossen und kleinen Zuschauer, die sie immer wieder in das Geschehen mit einbeziehen.

Die frechen Lieder gefallen den Besuchern

«Keine Angst, wir schiessen nicht, wir erschrecken nur», sagt derweil Marius. Die freche Art, mit der Marius und die Jagdkapelle ihre Lieder wie «Adalbert», das «Sackmesserlied» oder «Specht» vortragen, gefällt. Nach dem Konzert nutzen die Besucher die Gelegenheit, sich im Schulhaus umzusehen.

Ein architektonisches Highlight können sie gleich im Eingangsbereich bewundern. Das Treppenhaus windet sich spiralförmig über alle Etagen. Im Kindergarten sitzt Jonas Bühler am Tisch und bastelt aus einem Plastikmäppli ein Windrad. «Der neue Kindergarten gefällt mir sehr gut. Vorher hatten wird drei kleine Räume, jetzt diesen grossen», erklärt der Sechsjährige, der den sogenannten grossen Kindergarten besucht. «Ich habe vor neun Wochen eine kleine Schwester bekommen, darum spiele ich am liebsten im Baby-Egge», fügt er hinzu. In einem anderen Schulzimmer können die Besucher auf einer Leinwand einen Film sehen, der im Zeitraffer den Rückbau der Turnhalle und den Neubau des Schulhauses dokumentiert. «Wir haben mit der Klasse immer wieder die Baustelle besucht, um die baulichen Veränderungen mitzuerleben», sagt Lilian Keller.

Der Zweitklässlerin haben die alten Räumlichkeiten auch sehr gut gefallen. «Jetzt ist es aber viel praktischer. Mit dem Lift können wir die grossen Trommeln, das Klavier oder die Wandtafel mühelos transportieren.» Für das leibliche Wohl sorgt die «Striichbrötlibar». Je nach Gusto kann sich hier jeder Besucher sein Brötli mit einem süssen oder pikanten Aufstrich verfeinern. Die Konfitüren und einen Teil der salzigen Brotaufstriche hat Hauswirtschaftslehrerin Marianne Sommer mit ihren Schülern zubereitet. «Als ich erfahren habe, dass die neue Schulküche zuunterst im Keller entsteht, war ich zunächst etwas kritisch eingestellt», sagt sie. «Das Ergebnis hat mich aber sehr überrascht. Der Raum ist sehr hell, und mit der Begrünung vor den Fenstern wird es richtig schön.»

Das einzige, was jetzt beim Schulhaus noch fehlt, sind passende Namen für den Neubau und die bereits bestehenden Gebäude. Da sie künftig nicht mehr Neubau, Lehrerhaus, Unterstufenschulhaus und Mittelstufenschulhaus heissen sollen, konnten die Besucherinnen und Besucher Namensvorschläge in eine Urne legen, aus denen eine Jury die Sieger küren wird.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.