November- Glück

Im Grunde genommen ist die Nebeldecke ja kaum etwas, das Kreuzlinger und Kreuzlingerinnen erfreut. Mit dem Aufkommen von Social Media ist dieses Gefühl, ungerechterweise gedeckelt zu werden, eher noch schlimmer geworden.

Chretzer
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Im Grunde genommen ist die Nebeldecke ja kaum etwas, das Kreuzlinger und Kreuzlingerinnen erfreut. Mit dem Aufkommen von Social Media ist dieses Gefühl, ungerechterweise gedeckelt zu werden, eher noch schlimmer geworden. All die Freunde, die gerade Zeit und Musse haben, tun ja nichts anderes, als Ausflüge in nebelfreie Zonen zu unternehmen, um daselbst wunderbare Fotos zu schiessen und diese in niederträchtigster Art überall zu veröffentlichen. Lichtblicke in der Nebelzone bescherte dem Fisch in den letzten Tagen der einmalige Erfolg unserer Tennisspieler, ein wenig auch ein Erfolg unserer Stadt, da Kreuzlingen ja quasi irgendwie mit Roger Federer verwandt ist, angeheirateterweise wohlgemerkt. Nicht vergessen werden soll aber auch der tolle Auftritt unserer Jugendmusik. Wenn die Jugend unserer Stadt sich zusammenrauft, dann wird einem ordentlich eingeheizt und, sozusagen, der Marsch geblasen. Das lässt hoffen, auch für die Zukunft. Angesichts dieser Ereignisse war dem Chretzer dann plötzlich sogar der Nebel fast sympathisch. Er erinnerte ihn nämlich an ein Hallendach – und in der Halle, ja, da waren dieser Tage wahrlich grosse Siege zu feiern gewesen, fast möchte man ausrufen: Halleluja!