Nötig, auch wenn es schmerzt

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Romanshorn Bereits vor einem Jahr sagten die Grünen Ja zu zwei Prozent mehr Gemeindesteuern: Bereits damals war klar, dass dies «noch nicht das Ende der Fahnenstange» sein würde. Aus Sicht des Grünen Forums ist es nur konsequent, auch zu diesem Budget und damit zur Heraufsetzung des Steuerfusses Ja zu sagen. Es gelte aus dem strukturellen Defizit herauszukommen. Die Grünen fordern, dass, wer Nein zur Steuererhöhung sagt, konkret aufzeigen soll, wie die dann fehlenden 800000 Franken einzusparen sind. «Das ist nicht einfach, da niemand bei den Vereinen, bei der Bibliothek und auch beim ‹Seeblick› Abstriche machen will.» Selbstverständlich seien auch weitere Einnahmen zu generieren, so die Grünen – beispielsweise über Gebühren: Dienstleistungen, die bis jetzt gratis zu haben waren, seien zu hinterfragen oder bestehende Tarife moderat zu erhöhen. Auch seien neue Ideen im Bereich Freizeit und Kultur gefragt, etwa indem Eigenleistungen generiert werden. Schliesslich sehen die Grünen auch die Unternehmen in der Pflicht: Es stelle sich die Frage, welche Firmen künftig akquiriert werden können, um die Wertschöpfung und damit auch die Steuerkraft zu steigern. (red)