Noch zu wenig in den Köpfen

Die Gemeinde Affeltrangen hat eine fünfköpfige Energie- und Umweltkommission eingesetzt. Sie soll die Ziele einer 2000-Watt-Gesellschaft deutlich machen.

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Gemeinderat Albin Daneffel ist Präsident der neu eingesetzten Energie- und Umweltkommission. (Archivbild: Mario Testa)

Gemeinderat Albin Daneffel ist Präsident der neu eingesetzten Energie- und Umweltkommission. (Archivbild: Mario Testa)

AFFELTRANGEN. Der Gemeinderat von Affeltrangen ist überzeugt, dass ein gutes Leben künftig auch mit einem viel geringeren Energieverbrauch gelingen kann. Deshalb strebt die Gemeinde längerfristig einen Energieverbrauch von 2000 Watt pro Bewohner an, die sogenannte 2000-Watt-Gesellschaft.

Auf dem Weg dorthin ist Affeltrangen am Mittwochabend einen grossen Schritt weiter gekommen. Der Gemeinderat hat eine fünfköpfige Energie- und Umweltkommission eingesetzt. Vorsitzender der Kommission ist Albin Daneffel, Vizepräsident der Politischen Gemeinde Affeltrangen.

Viele Aufgaben

«Die neue Kommission ist für Kontinuität auf dem Weg zu den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft verantwortlich», sagt Gemeindepräsident Hans Matthey. «Der Gemeinderat hat die Kommission gewählt. Sie überwacht die Ziele und die Umsetzung der beschlossenen Massnahmen.» Die Kommission hält darüber hinaus Kontakt zu den Behörden, den Energieberatungsstellen und Trägervereinen. Für Matthey ist auch ganz wichtig, dass die Kommission immer wieder an die Öffentlichkeit geht. «Die 2000-Watt-Gesellschaft ist leider noch immer zu wenig in den Köpfen verankert», sagt der Gemeindepräsident.

Am Mittwochabend hatte der Gemeinderat eine Informationsveranstaltung durchgeführt, zu der etwa 20 Personen erschienen waren. Matthey sagt, dass man mit einem Besuch in dieser Grössenordnung gerechnet habe.

Zu früh für eine Bilanz

Informiert wurde nochmals über den Inhalt und die Ziele des Projektes. Präsentiert wurden auch die Ergebnisse des Schlussberichtes. Schlussbericht und Massnahmenplan hatten sowohl der Affeltranger Gemeinderat als auch der Kanton genehmigt (die Thurgauer Zeitung berichtete). Einwohner konnten Verbesserungsvorschläge einbringen.

Für den Gemeindepräsidenten Hans Matthey ist es allerdings noch zu früh, jetzt schon Bilanz zu ziehen. Wichtig sei jetzt, dass das Projekt weiterverfolgt werde. (es.)